Gemüse…, was?



Die Gemüsewerft ist ein Zweckbetrieb der gemeinnützigen Gesellschaft für integrative Beschäftigung mbH und versteht sich als sogenannter Zuverdienstbetrieb (…hier…). Im Rahmen des sozialraumorientierten, inklusiven und niedrigschwelligen Beschäftigungsansatzes bietet die Gemüsewerft nicht-erwerbsfähigen Menschen mit psychischen Erkrankungen und seelischen sowie geistigen Behinderungen erwerbsanaloge, arbeitsmarktnahe Beschäftigungsmöglichkeiten und generiert auf diese Weise soziale Teilhabe (…hier…). Weitere zentrale Ziele der Gemüsewerft sind die urbane Rückgewinnung landwirtschaftlicher Kompetenzen, der Anbau von stadtwirtschaftlichen Erzeugnissen und deren lokaler Vertrieb. Die Gemüsewerft realisiert in diesen Zusammenhängen umweltgerechten Zugang zu urbanem Grün und engagiert sich für den Ausbau von urbaner Agrikultur auf umweltplanerischer, gartenbauwissenschaftlicher und praktischer Ebene.

Die Gemüsewerft ist eine urbane Landwirtschaft. Das Vorhaben ist nicht profitorientiert. Vielmehr sollen die eigenwirtschaftlichen Aktivitäten die Projektnachhaltigkeit sicherstellen, um wiederum den Rahmen für Veranstaltungen aller Art und gemeinwohlorientierten Projekte zu geben. Die Gemüsewerft bietet im Rahmen ehrenamtlicher Tätigkeit und BürgerInnenbeteiligung gärtnerische, kulturelle, edukative, künstlerische und politische Partizipationsmöglichkeiten.

Unsere Standorte











Das Dock I der Gemüsewerft liegt nur 200 Meter entfernt vom Hafenbecken 'F' des Bremer Industriehafens. Stadteilumgebung und Historie erklärt die Namensfindung. Die Geräuschkulisse von be- und entladenen Hafenkränen und die akustischen Signale ablegender Schiffe erinnern an die schwindende Bedeutung der bremischen Häfen als Tor zur Welt. Der Garten verortet sich im Stadtteil Gröpelingen auf einem sehr geschichtsträchtigen Grundstück: hier befand sich die Villa des ehemaligen Verwaltungsdirektors der 'AG Weser'-Werft. Die baufällige Villa musste mittlerweile abgerissen werden, das Grundstück wurde zur Ausgleichsfläche umdeklariert. Die unmittelbare Nähe des Gartens zu den Bremischen Häfen erklärt den Tiefbunker auf unserem Grundstück, da sich die unmittelbare Nachbarschaft mit ständigen Luftangriffen der Alliierten auseinander setzen musste. Unser Tiefbunker ist eines dieser letzten Zeugen des 2. Weltkrieges und mit unserer Pilzzucht führen wir das Gebäude seinem neuen, nunmehr pazifistischen Nutzen zu.







Das Dock II der Gemüsewerft liegt südlich des Europahafenbeckens inmitten der Bremer Überseestadt. In enger Nachbarschaft mit alteingesessenem hanseatischen Hafengewerbe ergänzen wir unsere Gröpelinger Anbaufläche um weitere 2.600 qm in einem der derzeit interessantesten Bremer Quartiere.

 
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