Die Gemüsewerft ist ein sozial-urbaner Gemeinschaftsgarten in Bremen-Gröpelingen (...hier... mehr). Auf etwa 2.500 qm Brache mitsamt 300 qm Tiefbunker werden wir Gemüse, Obst, Pilze und Honig erzeugen. 2014 ist unser erstes Pflanzjahr. Unser BLOG gibt die aktuellen Entwicklungen wieder.
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(29.07.17) Auf Natur kann man sich verlassen. Immer. DON'T FORGET THAT. Auf unseren Hopfen auch. Er (bzw. sie) wächst und produziert Dolden ohne wenn und aber. Die Ernte kündigt sich fulminant an und Hopfenfänger und wir möchten sie mit EUCH ZUSAMMEN zupfen.

Das große Hopfenzupfen – Sonntag, 17. September. Einladung folgt demnächst.




(29.06.17) Gröpelingen hält zusammen! Jetzt haben sich drei Soziale Manufakturen aus dem Stadtteil in einem Modellprojekt zusammengeschlossen. (Foto: Daniela Buchholz)




(22.06.17) Unser Gemüse suchte die beste Kleidung raus, die Bienen summten noch einen Tick freundlicher und unsere Apfelbäume machten den besten Schatten, den Apfelbäume eben so machen können. Man hatte den Eindruck, dass sowohl Flora als auch Fauna die Rolle des Gastgebers gerne spielen und beide dann auch nicht so sauer sind, wenn man mal ein, zwei, drei Früchte oder Blätter wegfuttert. Vielleicht waren sie diesmal sogar überrascht, weil so'n Geschirr ham'se bis jetzt auch noch nicht gesehen. So 'ne Saskia hat da so Sachen aus Afrika mitgebracht. Und so Leute von 'nem Klub haben da so Sachen eingerollt.

Der KLUB DIALOG war da. Gartendinner. Lecker. Gemütlich. Herzlich. Schön. Seht selbst …hier…

(Foto: Klub Dialog e.V.)




(10.06.17) Auf dem Stadtwirteradar macht sich ein friesisch - herbes „Moin Moin“ bemerkbar! Die Lokalisation dieser eindeutig hanseatischen Vokalisation führt uns direkt an den Strand vom Hemelinger Sand: Die lautmalerische Poesie der gegenwärtigen Bremer Topographie! Auch Kulturlandschaft genannt. „Irgendwie kann man sich auf dieser Weser umwobenen Landzunge auf alles einen guten Reim machen“, sagt nicht sondern denkt sich Freiheitsproduzent und DKP - Die Komplette Palette - Agent Immo Wischhusen in seinen schnurrenden Bart hinein, bevor er den umliegenden Körper in der Weser versenkt, um ein paar Minuten später, ganz im Dienste des DKP Gesamtkunstwerks, an der Strandbar wieder aufzutauchen und seinen Stimmgabeln ein Funky Flavour geräuchertes: „Machs dir selbst!“ einzuhauchen. Die Komplette Palette ist eine konsequente Machbarkeitsstudie für Selfmade - Aktionäre, ein Erkenntnisreich, das sich über eine Fläche von 7000 qm erstreckt und auf der bis dato ca. 420 kulturell drapierte und zwischenmenschlich organisierte Europaletten thronen. Eine pulsierende Freilichtbühne mit gegenüberliegender Bar und anschließenden Spielplatz für Kinder und stetig Erwachsende haben sich schon als zuverlässige Bausteine für eine neue soziale Realität in Bremen erwiesen. Laut Immo ist dieser Ort ein menschliches Gewächshaus für ein fruchtbares und nicht etwa furchtbares Miteinander. What a difference an R makes! Respekt!!!

Video …hier…



(07.06.17) Einfach nur so. Weil's so schön ist.




(03.06.17) Wir haben einen Preis bekommen. Einen Sonderpreis sogar. Nicht irgendeinen. Der Rudolf Freudenberg-Preis erinnert an den Sozialpsychiater Dr. Rudolf Freudenberg, der in der NS-Zeit nach England emigrieren musste und als Wegbereiter für die arbeitsorientierte Reform der Psychiatrie gilt. Der Preis wird alljährlich von der Freudenberg Stiftung (…hier…) im Verbund mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Integrationsfirmen e.V. (…hier…) vergeben. Bei der Preisvergabe lernten wir vom Sterne-Koch und Ibn Sina*-Fan Alfons Schuhbeck, dass man „a g'sunden Grüankoahl in da Pfann loangsoam umbringe koa“.

*eigentlich Abū Alī al-Husain ibn Abd Allāh ibn Sīnā und jede/r kennt ihn aus dem Film oder Buch 'Der Medicus'




(29.05.17) Stadtwirte! Der Stadtgarten Annalinde Leipzig war der erste Streich, doch der Zweite folgt sogleich - und zwar in 500 Meter Entfernung! Ein Katzensprung! Der aus der Annalinde erwachsene und von selbigen, saisonal und regional belieferte Gastraum PEKAR, nimmt es - in seiner kleinen, aber superfeinen Speisekarte - gekonnt mit dem Jetzt oder Nie von erntefrischem Gemüse auf. Ja, und wie! Hier wird nach allen Regeln der gastronomischen Kunst urbane Landwirtschaft serviert, reflektiert, kombiniert, und auch mal fermentiert. Laut der bewertungsfreudigen Gäste führt das zu folgendem Geschmackserlebnis: „Best Pizza in town! Killer! Hämmer! Jamm! Amore!... und der Espresso ist auch nicht von schlechten Eltern!“. Der Erfolg spricht für sich und die Notwendigkeit, einen Tisch zu reservieren, besteht bereits. Jakob und Manu, nicht etwa findige Namen für neue Tomatensorten, sondern die Gründerväter, Macher und Betreiber dieser kulinarischen Zeitgeistschmiede, erzählen uns, warum sie für ihre lukullische Darbietung nicht in die Ferne schweifen wollen und wie es ist, wenn das gute Gemüse und die aromatischen Kräuter so nahe liegen. Zum Abschied schreiben wir der Annalinde und dem Pekar für diese beispielgebende Allianz noch ein Captain Future auf die Kappe und machen den Abflug Richtung Bremen. Stay tuned und supported Eure Lokalhelden.

Video …hier…




(26.05.17) Kaum standen die ersten Paletten auf dem Hanseatenhof, fengshui'te das Gemüse auch schon los. Selbst Gedankenversunkene drehten ihren Kopf in Richtung Zucchini + Co und außerordentlich Viele liessen sich zu einer zärtlichen Lebensmittelberührung hinreissen. Dabei scannten sie etwas nervös die Umgebung, ein bisschen hoffend, dass nicht gleich Frank Elstner mit der Versteckten Kamera das Wagnis zu öffentlichkeitswirksam beendet. Nach nur 20 Minuten war es soweit, der erste Klimax: zwei Gefahrensucher verspeisten jeweils ein (noch unreifes) Spinatblatt direkt vor Ort. Wir sagen Prost Mahlzeit und schauen mal, wie sich die Open Air – Kantine so entwickelt.

Construction Video …hier…

Unsere Auftraggeber Bremen City und Citylab Bremen wagen mit uns ein gediegenes Lebensmittelexperiment downtown. 50 Palettenbeete outdoor, 12 indoor, und 1 Hopfenpavillon.




(23.05.17) Das Plakat verrät's: wir nehmen teil am 2. Bremer Biomarktplatz am 28.05. (11:00 – 18:00 Uhr) auf dem Gelände des Grossmarktes Bremen. Für unseren Veranstalter, dem BioStadt Bremen – Vorhaben des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr, machen wir's ordentlich gemütlich. In über 20 mobilen Gemüse-Hochbeeten präsentieren wir einen kleinen Ausschnitt unserer urbanen Lebensmittelproduktion. Das toppen wir noch mit einem kleinen Hopfenpavillon, in dem unser Craft-Bier-Kompagnon Hopfenfänger seine gebrauten Spirituosen flott serviert. Darunter natürlich auch sein Ale No. 2 und das gerade neu aufgelegte Schwarzbier, beide mit Gemüsewerft-Hopfen.




(18.05.17) 'Stadtwirte' - unser neues Buch ist in der Mache

Der in Buchform entstehende Atlas 'Stadtwirte' führt uns zu Menschen und Orten, die etwas haben, was die anderen nicht haben und die etwas machen, was gemacht werden muss: Expansion durch Inspiration, inklusive Inklusion! Wir kartografieren die Urbarmachung unwegsamer Gelände: real, sozial, arbeitstechnisch, ökologisch, ökonomisch. Eine ganzheitliche Stadtentwicklung im Auge vieler Betrachter und Gestalter, die ihre Worte und Taten den großen Angelegenheiten unseres Zusammenlebens widmen und die Machbarkeit von allem von vornherein nicht ausschließen können und wollen.

All IN' lauten unsere Initialen und der Stadtgarten Annalinde Leipzig heißt unsere erste Station in Sachen umgesetzte Vision. Dominik Renner und Philipp Scharf offenbaren uns, wie man eine Landwirtschafts- und Ernährungswende auslöst und aushält, bis die komplexe Querschnittsaufgabe von ökologischem Gemüseanbau und biologischer Vielfalt als zukunftsfähiges Nahversorgungsmodell mitten in und für die Stadt aufgegangen ist. Ein paar Schnappschüsse von unserem Erkundungsbesuch des Annalinde - Imperiums sollen euch bis zur feierlichen Buchpräsentation die Zeit versüßen.

Video …hier…

Mit freundlichen Grüßen von Eurem Expeditionsteam




(03.05.17) Sehr große Freude! 9 Monate und ein Winter verbrachte unsere fensterlose Tram unter einer Plane und deutete ihre Aufenthaltsqualitäten nur schemenhaft an. Und nun bekommt unser AT4 20 neue Scheiben. Probesitzen war Wonne, Ausblick und Atmosphäre laufen rein wie Peter Alexander.

Schweren Dank für die Mücken an die senatorische Behörde für Umwelt, Bau und Verkehr und an die Glas-Akrobaten von Glasconstruction.




(18.04.17) Dreamteam die Zweite: die Hopfenschmeichler von der Bremer Braumanufaktur haben ein neues Bier gebruzzelt: das Hopfenfänger - Schwarzbier. Mit unserem Cascade, Centennial und Chinook. Neben dem Ale No. 2 ist nun die zweite Sorte Hopfenfänger mit unserem Hopfen erhältlich. …Hier… bekommt ihr es.




(12.04.17) Seit drei Jahren sind wir Hopfenbauern. Obwohl wir sicherlich noch nicht alles darüber wissen, haben wir mittlerweile verstanden, wie man Hopfen vermehrt. Also vermehren wir - ohne Ende. Und nicht nur für uns, auch für andere. Margien Doze und Jos Meijers, Projektleiter von Toentje und unsere Brother and Sister in Mind aus Groningen, sind gestern 400 km gejuckelt, um 110 Cascades abzuholen. Der Beginn der Dutch Haltetau.





(12.04.17) Im Rahmen der Abschlusstagung 'Was tun. Zuverdienst für psychisch kranke Menschen - Chancen und Perspektiven' des Projektes Zuverdienst der Bundesarbeitsgemeinschaft Integrationsfirmen und im Kontext unseres 2jährigen und von Aktion Mensch geförderten Vorhabens 'Social Farmers' (…hier…) bieten wir am 28.04.17 eine halbtägige Exkursion zum Prinzessinnengarten am Moritzplatz in Berlin-Kreuzberg. Zusammen mit Robert Shaw (Prinzessinnengarten Kreuzberg), Dominik Renner (Annalinde Leipzig) und Michael Scheer (Gemüsewerft) reden wir über städtisches Gärtnern und dessen Potenziale für die Freie Wohlfahrtspflege. Die Exkursion beginnt um 10:00 Uhr und beinhaltet eine Führung durch den Garten mit anschliessender Diskussion zum Zusammenspiel von urbaner Agrikultur und Inklusion von Menschen mit Behinderung. Ein kostenfreies Mittagessen ist inklusive. Die Exkursion ist ebenso kostenfrei.




(05.04.17) Da tut man ein paar kleine DNA-Kügelchen in den Boden und zack gibt's essbare Pflanzen. Was so einfach erscheint, mal echt jetzt, is'n Wunder. Wir nehmen das chromosomale Angebot dankend an und matschen rum was das Zeug hält. Hier startet die Anzucht für unsere Downtown-Rooftopper von der Bremer Volkshochschule.




(05.04.17) Funky Flavour für den Hopfenfänger. Der Vertikalsprint nimmt mächtig Fahrt auf. Wie bezirzte Kobraschlangen suchen unsere Cascades, Chinooks und Centennials nach Rankhilfen. Dazu kommen noch unsere Sorten Comet, Hallertauer Tradition, Tettnanger, Perle und Saphir.





(23.03.17) Ein Kapitel zur Gemüsewerft im neuesten Buch des Psychiatrie Verlages. Das 224 Seiten starke Buch 'Was tun. Zuverdienst - Chancen und Perspektiven' befasst sich sehr umfänglich mit einem integrativen Beschäftigungsprinzip, wie es auf der Gemüsewerft auch zum Einsatz kommt. Die Symbiose aus sozialer Dienstleistung und urbaner Landwirtschaft ist unser Rückgrat für eine wirtschaftliche Nachhaltigkeit. Wer mehr über die sogenannte Zuverdienstbeschäftigung wissen möchte oder sogar schon an einer Umsetzung feilt …hier….



(16.03.17) Nicht nur die Saison geht los, auch unsere Gartenbauabteilung fährt hoch. Die ersten EURO-Beete stehen bereit in unserer Versandabteilung. Mit Hilfe unserer 'Taylor-Rampe'** geht das alles ruckzuck. Denn am 28.05. stellen wir unser Mobil-Gemüse in Kooperation mit BioStadt Bremen (…hier…) und im Rahmen des BioMarktplatzes auf dem Gelände des Grossmarktes Bremen aus (…hier…). Dazu gibt’s einen Hopfenpavillon zusammen mit dem Hopfenfänger.

  • Als Taylorismus bezeichnet man das von dem US-Amerikaner Frederick Winslow Taylor (1856–1915) begründete Prinzip einer Prozesssteuerung von Arbeitsabläufen. Dazu zählen u.a. extrem detaillierte und zerlegte Arbeitsaufgaben, wie sie bspw. in den Ford-Werken umgesetzt wurden.



(13.02.17) Unser neues Hopfengerüst in Übersee steht übrigens seit längerem: 42 EURO-Paletten-Beete und 56 Bäckerkisten bieten ab sofort Platz für 224 zusätzliche Hopfenpflanzen und damit mehr Ernte für unseren Craft-Bier-Ingenieur vom Hopfenfänger.



(10.02.17) Unser 2jähriges Vorhaben 'Social Farmers' möchte das inklusive Wirkungspotenzial urbaner Stadtgärten nutzen (…hier…). Neben Tagungen, Workshops und Publikationen bieten wir nun konkret zwei Hospitationswochen für Menschen mit Behinderung bei unserem Leipziger Partner Annalinde Leipzig an. Es werden im Zeitraum 15.03. - 15.04.17 insgesamt zwei 5-Tage-Blöcke stattfinden, die allen TeilnehmerInnen die Möglichkeit bietet, die Arbeitsabläufe und den Alltag einer urbanen Landwirtschaft mitsamt Gemeinschaftsgarten kennenzulernen.

Kontakt/Anmeldung vor Ort:
Dominik Renner, Mobil 01522-1655436 oder info@annalinde-leipzig.de.



(22.12.16) Wir sind dabei. Ihr vielleicht auch.

Programm …hier…

Hintergrundinfos …hier…



(16.12.16) Unser Schwester-Zweckbetrieb, das café brand, hat den Bremer Diversity Preis 2016 (…hier…) gewonnen. Unsere Gemüsewerft beliefert das Café - neben dem Canova- mit regionalen und saisonalem Gemüse. Die Jury hält es wegen seiner „Innovation, Ausdauer und Nachhaltigkeit“ für preiswürdig.

Weser Kurier …hier…



(05.12.16) Früher Prellbock*/* – heute Stadtmöbel

Haste kein Bock auf Büro, geh' halt in 'nen Garten. Prellbock freilegen.

Video …hier…

  • Eines von mehreren pittoresken Industrie-Relikten auf unserem Überseegelände
**Ein Prellbock, auch Pufferwehr oder Puffer, ist eine Form des Gleisabschlusses. Er verhindert, dass bei einem Stumpfgleis einer Eisenbahnstrecke ein Zug oder ein Eisenbahnwagen über das Gleisende hinaus rollen kann. Prellböcke sind meist so beschaffen, dass sie beim Aufprall möglichst viel Energie des rollenden Zuges aufnehmen können, damit der Zug nach Möglichkeit unbeschädigt bleibt. Der Prellbock kann dabei unter Umständen verformt oder zerstört werden (Wikipedia).



(27.11.16) Die Ernte ist zwar bis auf 'n bisch'n Grünkohl durch, vorbei ist hier aber noch lange nix. Seitdem das Gemüse nicht mehr um Pflege ringt, frickeln wir an unserer Übersee-Fläche rum. Knapp 700 Quadratmeter freigekrautet. Seecontainer geholt. Unseren AT4 schön eingepackt (da müssen noch Fenster rein), Bahngleise freigelegt (irgendwo da ist auch noch ein zugewachsener und sehr charmanter Prellbock), und die Fläche für unser nächstes Hopfengerüst vorbereitet. Es wird etwa 350 Quadratmeter haben (zum Vergleich: unser Gröpelinger Gerüst hat etwa 100 Quadratmeter) und bietet (hoffentlich erst einmal genug) Platz für produktive Altpflanzen und Nachzucht. 100 neue Paletten für mehr Beete. Nach der Ernte ist halt vor der Ernte.



(21.11.16) Obwohl optisch die erste Grünkohlernte einer urzeitlichen Holzfällerei sehr nahe kam, so ist es einfach nur die Natur der großwüchsigen Oldenburger Palme, die ihre Produkte möglichst nah an die Sonne heranbringen möchte. Wir brauchten auch keine Motorsäge, eine neuzeitliche Gartenschere war ausreichend.

Kommenden Donnerstag im café brand:
Grünkohl aus der Gemüsewerft mit Pinkel, Kochwurst, Kasseler und Salzkartoffeln 6,50 €



(18.11.16) Groningen ist die Partnerstadt von Bremen. Bei solchen Partnerschaften fährt man halt mal hin und guckt, wie die das so machen. Hab'n wir auch gemacht und sind mitgefahren. Da sagen immer erst 'n paar Leute was in Räumen mit ganz alten Möbeln. Und dann ging's zu Toentje. Inklusives Gemüse auf Holländisch. Hab'n wir noch vereinbart, dass wir nächstes Jahr was zusammen aushecken.



(12.11.16) Im Rahmen unseres Social Farmers – Vorhabens rufen wir landesweit zur Kooperation zwischen urbanen Agrikulturen und Trägern der Freien Wohlfahrtspflege auf. In Zusammenarbeit mit common grounds und Angela Ljiljanic sowie mit Beiträgen von himmelbeet, Prinzessinnengarten und Annalinde Leipzig ist jetzt unser Booklet 'Inklusiv Gärtnern' erschienen. Die 58-seitige Broschüre möchte sozialen Trägern und Stadtgärten inklusives Gärtnern schmackhaft machen und illustrieren, warum Gemeinschaftsgärten und die urbane Landwirtschaft genau solche Sozialräume bieten, wie sie sich die Freie Wohlfahrtspflege wünscht.

Die Broschüre ist kostenfrei erhältlich mit Hilfe dieses Bestellformulars …hier…

Alternativ könnt ihr uns auch eine Mail senden, die gleiche Informationen enthält.

Social Farmers – Info …hier…

Die Publikation wurde Mitteln der Aktion Mensch gefördert.



(31.10.16) Wir haben geschnallt, wie's geht! Unser zweites Premium – Produkt kommt auf die Zielgerade. Nach 36 Tagen haben wir unsere 'Teststrohwurst' geerntet. Ganz bezaubernd sehen sie aus und ein paar sind schon in die Pfanne gewandert. Von der Ernte auf den Teller in 40 Minuten – so was kann nur urbane Landwirtschaft.



(20.10.16) Was für eine Hopfenernte! Im Vergleich zum Vorjahr haben wir unsere Erntemenge versechsfacht. 14 Tage lang haben wir selbst und mit zusätzlicher Hilfe aus der Nachbarschaft hopfengezupft. Und es hat Tage gedauert, bis das duschresistente Lupulin wieder die Fingernagel-Originalfarbe preisgab. Unsere neuen Flavour Hops Centennial und Chinook waren schon im ersten Jahr unerwartet produktiv und unsere Oldschooler Cascade und Hallertauer Tradition haben massiv zugelegt. Ein Teil der Ernte wirkt bereits geschmacksaktiv im neu aufgelegten Hopfenfänger-Sud.

Highspeedzupfer …hier…

Übrigens bestätigte uns die Sozietät Norddeutscher Brauereiverbände unser norddeutsches Fischkopp-Festlandsmonopol: nur noch auf Sylt gibt’s Hopfengenossen.



(07.10.16) Einladung für die Gemüsewerft auf den Workshop „Urban Biodiversity and Health in the Face of Climate Change“ des Bundesamtes für Naturschutz. In der Internationalen Naturschutzakademie Vilm haben wir in traumhafter Naturkulisse und sozialistischem Ambiente drei Tage lang die Zusammenhänge von urbaner Biodiversität, Gesundheit und Klimawandel durchleuchtet. Übrigens hält sich auf Vilm hartnäckig das Gerücht, dass es im Haus Nr 2 – dem ehemaligen Feriendomizil von Erich und Margot Honecker – spukt...
Programm und Hintergrund …hier…



(01.10.16) 'Von Landwirten zu Stadtwirten': Artikel zur Gemüsewerft in der aktuellen Ausgabe 'Teilhabe durch Arbeit!?' der 'Sozialen Psychiatrie', der Fachzeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V.
Wer will …hier…



(24.09.16) Wir haben gerechnet, gewässert, gekocht, bedampft, abkühlen lassen, ständig gemessen, geimpft, gestopft und aufgehangen. Dann noch ein paar Löcher reingebohrt, dann war er fertig, unser erster Austernpilzsack Kleine Variante. Unser Tübinger Pilz-Spezi Rainer weiss, wie's läuft und er hat's uns gezeigt. Testlauf #1 hängt nun an der Bunkerdecke, in etwa 20 Tagen soll's Pilze geben.



(21.09.16) Hopfenzupfer_innen da draussen?
Wir suchen nostalgische Mithelfer_innen, die Lust haben, in möglichst großer Runde bei unserer Hopfen-Ernte zu helfen. Es gibt zu Essen und zu trinken.
Nur, wenn es nicht regnet!
Samstag – 24.09. - 08:00 – 13:00 Uhr
Basdahler Strasse 11 – Gröpelingen

WIKIPEDIA: „Um die Dolden von den Reben abzutrennen, kamen in Spitzenzeiten bis zu 200.000 so genannte 'Hopfenzupfer' aus den strukturschwachen Gebieten der Oberpfalz, dem Bayerischen Wald und dem Donaumoos um Ingolstadt in die Hallertau. Als in der Zeit des Wirtschaftswachstums die Arbeitskräfte rar wurden, erfolgte ab den 1950er Jahren die Einführung von mechanischen Pflückmaschinen. Die erste Maschine wurde 1955 aus England importiert, später baute die Firma Wolf in Geisenfeld Pflückmaschinen. Seit 1967 wird der Hopfen komplett maschinell geerntet.



(20.09.16) Auf ein Tête-à-Tête mit den Hopfen-Gurus in der Hallertau. Zusammen mit den Expedienten Renner und Scharf von Annalinde Leipzig erkundeten wir Agrarkompetenzen im Bayerischen.



(15.09.16) September = Hopfenernte. Während Cascade, Chinook und Hallertauer Tradition noch ein ganz kleines bisschen brauchen, hat unser Centennial dieses Jahr das Rennen gemacht. Und was für eines: mit nur 35 einjährigen Pflanzen mehr als 7kg Ernte. Alle Dolden sind voll mit gelben Lupulinpulver, dem Stoff, auf den wir es abgesehen haben. Obwohl sie noch nicht ganz fertig sind, sehen unsere einjährigen Chinooks mit fast doppelter Doldengröße (6cm) aber auch sehr vielversprechend aus. Unsere Parzelle erweist sich mal wieder als topp Trocknungsraum aber wahrscheinlich müssen wir nächstes Jahr anbauen.



(08.09.16) Die Natur macht mal wieder, was sie will. Auch mit unseren Kartoffeln. Hier ein paar diversitätsorientierte Lindas und Bamberger Hörnchen aus der hiesigen Ernte. Bei uns landen sie natürlich ALLE in Kochtöpfen.



(03.09.16) Unsere Hopfenpflanzen gehen auf die Zielgerade. Und hängen pickepackevoll mit Dolden. Vor allem unsere 3jährigen Sorten Cascade und Hallertauer Tradition waren schwer produktiv und die Ernte sieht definitiv rekordverdächtig aus. Was unseren Hopfenfänger-Braumeister hoffentlich überraschen wird: auch unsere 1jährigen Sorten Chinook und Centennial an der Stephanikirchenweide waren mit ihrem hanseatischen Ambiente einverstanden und liefern schon in diesem Jahr new Flavours aus Übersee.



(12.08.16) Es ist wieder so weit: wir veranstalten unser jährliches Gartendinner inmitten von Obst, Gemüse, Kräuter und Hopfen. Auf unserer Gemüsewerft in Gröpelingen wird Volkmar, unser Koch aus dem café brand, ein 3-Gänge-Menü zubereiten. In gärtnerischem Ambiente und unter unserem regensicheren Pavillon verspeisen wir saisonale Erzeugnisse direkt am Herstellungsort.

Dazu geben wir eine kleine Führung über unser Gelände (inkl. Bunkerführung) und stellen die Gemüsewerft vor. Ein Lagerfeuer* rundet den Abend ab. An unserer Getränketheke sind mehrere Sorten Hopfenfänger der Bremer Braumanufaktur, Weine und weitere Kaltgetränke erhältlich.

Die Veranstaltung ist auf maximal 30 Personen begrenzt.



(09.08.16) Was für ne Äksch'n. Unser 5 Tonnen BSAG-Oldtimer hat den Transport heil überstanden und steht jetzt in der Übersee.

Unser AT4 bei buten & binnen: …hier…

Und im Weser Kurier: …hier…

Wir möchten uns nochmal ganz außerordentlich bei allen helfenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bremer Strassenbahn AG, der Deutschen Bahn Fahrzeuginstandhaltung GmbH und den Freunden der Bremer Strassenbahn bedanken. Special thanks to Claudia Elfers von BioStadt Bremen.



(06.08.16) A dream comes true: unser neuer AT 4 (Arbeitstriebwagen 4), geschenkt von der Bremer Strassenbahn AG. Noch steht er auf dem Betriebsgelände der Deutschen Bahn in Sebaldsbrück, am kommenden Dienstag geht’s mit schwerem Gerät zu uns in die Überseestadt. Für alle Oldtimer-Freaks: 10,5 Meter lang, Baujahr '57 und zum Zweirichtungsfahrzeug umgebauter 917er Triebwagen. Weisste bescheid? Wer mehr wissen möchte, die Freunde der Bremer Straßenbahn e.V. haben das natürlich voll auf dem Schirm (…hier…).



(21.07.16) Makel = Mehrwert
O-Ton Lasse Willenbrock (Koch im Canova in der Kunsthalle): „ … da waren noch die Schnecken dran. Und wenn Schnecken an das Gemüse rangehen, dann kann ich sicher sein, dass es nicht mit Pestiziden oder anderen Giftstoffen belastet ist. Dann macht es wirklich Spass, damit zu arbeiten. Die Blätter (Anmerkung: vom Kohlrabi) isst sowieso kaum jemand, die macht man eh weg. Aber dafür habe ich ein superleckeres Gemüse“.

Lasse bringt damit eine Facette von zeitgemäßer urbaner Lebensmittelproduktion sowas auf den Punkt, dass wir es nicht besser hätten sagen können. Als er sich auch noch positiv zur 'Erdanhaftung' äußerte, war die Kamera leider gerade aus. Sein Statement ab 01:27 (…hier…).

Anmerkung zum SAT.1-Beitrag: Warum wir dort als zweitgrößtes Stadtgartenprojekt Deutschlands bezeichnet werden, ist uns nicht ganz klar. Wir haben wohl (irgendwann) mal erwähnt, dass unsere jährliche Produktionsmenge unter Stadtgartenprojekten auf Platz 2 oder 3 liegen könnte. Wobei die meisten Vorhaben wahrscheinlich ihre Menge gar nicht messen (wollen).



(16.07.16) Besuch von Frau Geber (Wirtschaftsförderung Bremen) und Dr Lohse als Senator für Umwelt, Bau und Verkehr auf unserem neuen Grundstück in der Überseestadt.



(12.07.16) Es tut sich was – in Übersee. Zum 01.01.16 haben wir von der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH unser neues Grundstück an der Stephanikirchenweide gepachtet, seit Juni läuft die Erschliessung auf Hochtouren. Dank der Unterstützung von BioStadt Bremen, der Zukunftsstiftung Landwirtschaft und des Ortsamtes West haben wir bislang 110 Hochbeete aufgestellt und bepflanzt. Dazu 100 kleine Kisten Centennial und Chinook Hopfenpflanzen für die Bremer Braumanufaktur.



(19.06.16) Die Broschüre zur Ehre (siehe Post vom 02.06.)

Gemüsewerft = Seiten 22-23.

pdf …hier…



(10.06.16) Linda, Blaue Annelise und Bamberger Hörnchen machen einen auf Kartoffel.



(08.06.16) Social Farmers Tagung und Workshop im Tapetenwerk in Leipzig mit Philipp Scharf (Annalinde Leipzig), Elizabeth Caldéron Lüning (common grounds e.V.), Robert Shaw (Prinzessinnengarten), Christian Gredig (FAF GmbH) und uns.
Die nächste Veranstaltung findet in Bremen statt. Mehr Infos dazu demnächst hier.

Mehr Infos zum Projekt …hier…



(02.06.16) Ruhm und Ehre: die Gemüsewerft wurde vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung als eines von 13 deutschlandweiten Projekten „für die Darstellung guter Praxis zur Umweltgerechtigkeit in der Sozialen Stadt“ ausgewählt. Maßgeblich für die Auswahl aller 13 Beispiele war eine überzeugende Kombination der Kriterien, die aus der verwendeten Definition zur Umweltgerechtigkeit abgeleitet wurden: es musste deutlich werden, dass die Projekte konkret zur Vermeidung, Reduzierung oder Kompensation gesundheitsrelevanter Umweltbelastungen beitragen, dass sie neue Zugänge zu Umweltressourcen schaffen oder sich dem Thema mit Gesundheitsförderung und Umweltbildungsansätzen nähern. Und schließlich sollten die ausgewählten Projekte eine Vielfalt an Themen, strategischen Ansätzen, räumlicher Verortung und Akteurskonstellationen abbilden.

Mehr Infos …hier…



(22.05.16) Unser aktuelles Hopfenbarometer: während unsere Cascades vor 2 Wochen bei maximal 1,60 m Höhe lagen, sind es heute bereits 3,00 m. Sportliche 10 cm Wachstum pro Tag! Noch vehementer treibt es den Hallertauer Tradition: in 14 Tagen von 1,40 m auf 3,50 m = 15 cm pro Tag. Unser Kreissaal gedeiht auch prächtig: wir konnten knapp 200 Cascades, Chinooks und Centennials vegetativ vermehren und hoffen, dass uns so was wie Pubertät erspart bleibt.



(20.05.16) Zusammen mit den MitarbeiterInnen der Bremer Volkshochschule bepflanzen wir heute den VHS-Dachgarten und läuten die zweite Saison in 40 Meter über Normal Null ein. Der wohl höchste Dachgarten Bremens bietet auch in diesem Jahr wieder Raum für Nahrungsmittelproduktion, Bildung, Bewegung, Aufenthalt und Pause. Atemberaubende Aussicht inklusive.



(12.05.16) Eine Fahne ist ein ein- oder mehrfarbiges, leeres oder mit Bildern oder Symbolen versehenes, meist rechteckiges Stück Tuch, das an einem Fahnenmast oder einem Fahnenstock befestigt ist und stellvertretend eine Gemeinschaft kennzeichnet (wikipedia)



(07.05.16) Kaum wird es warm beginnt der Hopfen seinen alljährlichen Vertikalmarathon. Unser 3jähriger Cascade passiert just die 1,60 m. Der 2jährige Hallertauer (Tradition) hängt ihm mit 1,40 m knapp im Nacken. Und: unsere kleine Kinderstube beschert uns in diesem Jahr den ersten eigenen Nachwuchs.



(05.05.16) Klima gut - Produktion läuft



(27.04.16) Dank unserer Kooperation mit Stadtbienen ist es nun soweit: unsere aviatischen Untermieter sind mitsamt Chefpilotin eingezogen. Nach nur 30 Minuten leichter Standortverwirrung schien alles klar: der Airport geht in Ordnung. Das duftverströmende Bodenpersonal brauchte nur wenige Minuten, um Ordnung in den etwas unübersichtlich landenden und startenden Luftverkehr zu bringen. Ihre Startbahn-Süd ist gepflastert mit blühenden Birnen- und Apfelbäumen, Kurzstrecke sozusagen. We wish them a pleasant journey.

Airlineinternes Werbevideo …hier…



(24.04.16) Das Reinheitsgebot hat nun sein halbes Jahrtausend hinter sich: aus jubilarem Anlass unser BunkerBrau mit Hopfenfänger. Hier einige Impressionen zum ausgebuchten Brauseminar unter Tage mit sehr netten Gästen. Gröpelinger Hafen-Ale und hanseatisches Matrosenfestbier standen auf dem Rezept, was unseren selbstbrauenden Gästen mit Bravour gelang.



TAGUNG + WORKSHOP
31. Mai und 01. Juni 2016
11:00-16:45 Uhr bzw. 09:30–16:30 Uhr

Veranstaltungsort: Tapetenwerk (Halle C01)
Lützner Str. 91 / 04177 Leipzig

FLYER ...hier…

ANMELDEFORMULAR ...hier…



(17.04.16) Nur noch wenige Tage, bis unsere neuen Untermieter einziehen. We are prepared.




(07.04.16) Interesse am Imkern in der Stadt? Am Samstag - 16. April - startet der Imkerkurs von Stadtbienen bei uns. Es gibt noch Restplätze. Alle Infos unter

www.bienenbox.de/kurse/




(07.04.16) Am Bremer Fährtag lädt die Gemüsewerft zusammen mit der Bremer Volkshochschule ein zur Radtour am 24.04.16 um 14:00 Uhr / Treffpunkt: Bremer Volkshochschule, Faulenstrasse 69. Wir starten in 40 Meter Höhe im VHS-Dachgarten, besuchen das neue Dock II der Gemüsewerft in der Überseestadt, checken ein auf eine der Weserfähren und enden im Dock I der Gemüsewerft in Gröpelingen.




(01.04.16) Unsere neue PVC-Butze. Trotz defizitärem Gewächshauscharme macht die Butze das, was sie eben machen soll: 01.04. / 16:00 Uhr: 38°C. Wir säen aus.




(31.03.16) Unsere Kartoffelterrassen bringen richtig viel neuen Platz: 210 Pflanzkisten passen drauf. 1/3 Linda, 1/3 Bamberger Hörnchen, 1/3 Blaue Anneliese.




(25.03.16) Unsere 75 neuen. Sie heissen 'Chinook' und 'Centennial' und sind neben ein paar wenigen anderen Sorten (vor allem Cascade, den wir schon seit 2 Jahren anpflanzen) die boomenden Hopfenstars der amerikanischen Craft-Bier-Szene. Zur 500-Jahr-Feier des Reinheitsgebotes gehen wir mit zwei neuen Sorten an den Start und können unseren Hopfenfänger-Biertorero alsbald mit zusätzlichen Grapefruit- und Zitrusaromen beliefern.




(23.03.16) Am Samstag (26.03.16 / 10:00 - 15:00 Uhr) gibt es noch freie Plätze für das Imker-Einführungsseminar, dass wir zusammen mit Stadtbienen (…hier…) veranstalten.

Infos und Buchung …hier…



(08.03.16) Der April 2016 ist der Wallfahrtsmonat aller Bierbrauer. Sie feiern das 500-jährige Jubiläum des Reinheitsgebotes. Ein halbes Jahrtausend hat das Postulat aus Gerste, Hopfen und Wasser nun auf dem Buckel und natürlich muss aus gegebenem Anlass etwas Besonderes her. Und wir haben uns etwas Besonderes überlegt.
Im dritten Jahr produzieren wir nun regionalen Bremer Hopfen. Auf unserem Bunkerdach gedeihen verschiedene Sorten, die wir alljährlich eine Sorte Hopfenfänger der Bremer Braumanufaktur beimengen. Genau unter dieser Hopfenplantage, in einem Tiefbunker aus dem 2. Weltkrieg, findet nun am Freitag den 22. April ein ganz besonderes Event statt. In ungewöhnlicher Architektur und originärem Ambiente veranstalten wir ein einmaliges, exklusives Brauseminar unter Tage. Wir brauen Gröpelinger Hafen-Ale und hanseatisches Matrosenporter. Mit Bremer Hopfen. Lagerfeuer (nur wenn es nicht regnet!), Bunker- und Gartenführung sind inklusive. Sollte uns das Klima in die Karten spielen, können wir vielleicht schon die ersten Hopfentriebe beobachten. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Anmeldung über die Internetseite der Bremer Braumanufaktur (…hier…)




(02.03.16) Ein Bericht in 'Klarer Kurs – Magazin für berufliche Teilhabe'.

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(08.02.16) Unsere 2016er DNA ist eingetroffen.




TAGUNG
11. März 2016
10:00 – 16:15 Uhr
Veranstaltungsort: CARLsGARTEN – 'Die Grotte' – Schauspiel Köln
Schanzenstraße 6-20 / 51093 Köln
Teilnahmegebühr: 35,00 € (inkl. Mittagessen und Pausengetränke), Ermäßigung auf Anfrage

Programm

FLYER …hier…

ANMELDEFORMULAR …hier…




(30.01.16) Mehr Fläche = mehr Gemüse. So einfach lautet die Formel. Schwieriger wird’s, wenn man mehr Flächen BEKOMMEN möchte. Innerstädtisch. Maritim. Das es nun so innerstädtisch und so maritim wird, hätten wir auch nicht gedacht. An unserem neuen Standort zwischen Europahafenbecken und Weser verfeinern und erweitern wir unseren postindustriellen grünen Daumen. Unser DOCK II an der Stephanikirchenweide in der Überseestadt wird möglich durch eine Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Bremen, die unsere Idee von urbaner Lebensmittelherstellung mag. Es war eine tolle und wirklich kurze Verhandlung. Wir sagen merci. Mehr als 2.600 qm, bereits komplett umzäunt. Dazu ein kleiner Minibunker. 3 romantische Bahntrassen kreuzen das kaum verkrautete Gelände. Es ist klar, dass wir irgendwann wieder wegmüssen aber bis dahin liefern wir aus Übersee.




(28.01.16) Fragt man mal einen Landwirt, was er von unserer Sache so denkt, sagt er meist nicht viel. Weil ist ja auch nicht viel. „Für die paar Halme steht ja keiner auf.“ Ein bisschen recht hat er. Umso mehr erfreut uns ein Artikel im aktuellen ÖKOmenischen Gärtnerrundbrief, der mal anders herum transportiert: Agrarstädtisches in Ländliche. Für uns ein interessanter Austausch mit Leuten vom Fach: hinter der Zeitschrift stehen Branchenriesen wie Demeter und Bioland. Wir haben uns versprochen, dass wir am Ball bleiben.

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(13.01.16) Die Gemüsewerft und unser 2jähriges Social Farmers-Vorhaben als Titelstory in der aktuellen Fachzeitschrift 'Psychosoziale Umschau'.

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(12.01.16) Ale No 2 steht wieder im Regal. Und drin ist unsere 2015er Hopfenernte. Auch bei uns im café brand erhältlich.



(10.12.15) Jetzt sind schon 1,5 Jahre rum und endlich bekommen wir sie bald: unsere eigenen Bienen. Haben wollten wir sie schon von Anfang an aber wenn man keine Ahnung hat, sollte man die Finger davon lassen. Unsere neue Kooperation mit Stadtbienen aus Berlin (…hier…) macht's möglich. Ab März 2016 veranstalten wir gemeinsame Einführungsseminare und Imkerkurse bei uns im café brand und auf der Gemüsewerft. Wir bekommen 'ne starke BienenBox (…hier…) und tragen schon bald Mosquitenetz - Haute Couture.

Buchung Einführungsseminar am 26. März 2016 und/oder Imkerkurs ab April 2016 …hier… klicken:




(04.12.15) 1,13 Tonnen Ernte – unser Jahresergebnis für Kräuter, Obst, Gemüse und Hopfen. Während wir das Ergebnis ganz cool finden, rutscht dem einen oder anderen Bauern sicherlich ein wortkarges Grinsen übers Gesicht. Neben 550 kg Obst und 226 kg Kartoffeln betrug die Gemüseernte insgesamt 339 kg. Mangold, Zucchini, Kopfsalat, Grünkohl, Kohlrabi, Rote Beete, Möhren, Bohnen und Kürbis waren unsere Kilogramm-Granaten. Interessant ist natürlich auch die Erntemenge pro Quadratmeter: Zucchini liegt unschlagbar vorne (9,65 kg/qm), gefolgt von Möhren (4,24 kg), Kohlrabi (4,15 kg) und Kürbis (3,64 kg). Schlusslicht ist Broccoli mit 0,31 kg/qm. Wir hatten ihn trotzdem lieb.




(24.11.15) Jetzt wissen wir, warum Kohl (Oldenburger) Palme heisst. Das Klima erklärte sich zuletzt nur langsam mit tradierten Temperaturen einverstanden, somit waren nicht nur Kälte sondern auch Grünkohlernte zu spät. Unsere letzte Sorte unter freiem Gröpelinger Himmel gedieh prächtig. Alles für unser café brand und schon demnächst auf dem Teller.



(13.11.15) Unser 'Social Farmers' – Projekt läuft an. Ziel ist die Umsetzung inklusiver Urban Gardening – Projekte. Um dieses Ziel zu erreichen, veranstalten wir eine Reihe von Tagungen, Workshops und Hospitationen in verschiedenen deutschen Städten. Die erste Tagung in Berlin steht nun:

28. Januar 2016
09:30 – 15:45 Uhr
Veranstaltungsort: Union Sozialer Einrichtungen
Oranienstrasse 26, Berlin-Kreuzberg
Teilnahmegebühr: 35,00 € (inkl. Mittagessen und Pausengetränke)
Ermäßigung auf Anfrage

Programm (…hier…)

Flyer (…hier…)

Anmeldeformular (…hier…)

PROGRAMM

10:20 Uhr Dr. Christa Müller (anstiftung)
„Zur Bedeutung von urbanen Gärten für eine demokratische und inklusive Gesellschaft“

11:00 Uhr Pause

11:15 Uhr Elizabeth Caldéron-Lüning (common grounds)
„Gemeinsam Gärtnern: partizipative und sozialraumorientierte Möglichkeiten von Gemeinschaftsgärten“

12:00 Uhr Mittagspause

13:30 Uhr Robert Shaw (Prinzessinnengarten)
„6 Jahre Prinzessinnengarten und erste Erfahrungen mit der Behindertenhilfe“

14:15 Uhr Michael Scheer (Gemüsewerft)
„Die Gemüsewerft: inklusive Beschäftigung in einer urbanen Agrikultur“

15:00 Uhr Ausblick und Sprechstunde mit den ReferentInnen
15:45 Ende der Veranstaltung




(04.11.15) Da tauchen wir doch tatsächlich im aktuellen Werbeflyer der HOL'AB! Getränkemärkte auf (236 Filialen in Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein). Zu verdanken haben wir es unserem fleissigen Vertriebsass und Brauingenieur Markus von der Bremer Braumanufaktur.



(30.10.15) Mehr Fläche = mehr Ernte. Wir terrassieren unsere Bunkerflanke und haben prompt Platz für zusätzliche 200 Pflanzkörbe. Läuft's gut, haben wir in 2016 um die 250 kg Kartoffeln mehr und verdoppeln so unsere Kartoffelernte.



(13.10.15) 230 kg und alle sehr hübsch: Bamberger Hörnchen, Laura, Desiree, Eggeblohm, Linda und Blauer St. Galler waren unsere diesjährigen Kartoffelsorten. 'Waren', weil sie allesamt schon in Kochtöpfen verschwunden sind. Als Stadtwirte möchten wir natürlich unter anderem wissen, welche Kartoffelsorten im Verhältnis zur investierten Arbeit den höchsten Ertrag bringen. Bzw. wenn der Platz begrenzt ist, sollte man sich auf bestimmte Sorten konzentrieren? Interessanterweise liegen alle Sorten relativ dicht beieinander: zwischen 4,82 kg/qm (Laura) und 5,95 kg/qm (Linda). Oder anders herum: pro Pflanzkartoffel (die etwa 70-105 Gramm wiegt) haben die Sorten zwischen 0,58 kg und 0,71 kg pro Pflanze produziert.

Wir werden natürlich weiter auf Vielfalt setzen!



(08.10.15) 520 kg Äpfel = 342 Liter Apfelmost. Pur, unbehandelt, ohne Zusatzstoffe. Während unsere Ernte in 2014 noch 96 Liter betrug, fällt unsere 2015er Ernte grandios aus. Ab sofort erhältlich im café brand.



(01.10.15) Die Apfelernte war ergiebig. Es hingen so viele und große Äpfel an den Bäumen, dass einer von ihnen sich fast seiner Last ergeben musste. Mit schon sehr gefährlicher Neigung (am Freitag stand er noch gut, am Montag lag er fast im Tomatenzelt) kamen wir rechtzeitig zur Hilfe. Während die Ernte in 2014 noch 160 kg betrug, haben wir dieses Jahr stolze 510 kg von den Bäumen geholt. Die Pressung läuft...



(23.09.15) Es war wunderbar, unser 'Farm-to-table' -Dinner. Starke Gäste nahmen Platz in einer grandiosen Cityfood-Inszenierung von Anneli Käsmayr (dilettantin produktionsbüro). Unsere Gast-KöchInnen Luka Lübke (jon-luk) und Marius Keller (Canova) verwandelten frisch geerntete Gemüsewerft-Erzeugnisse in weit mehr als Essen, serviert von unserer umsichtigen Service-Crew. Das von BioStadt Bremen geförderte Event zeigt eine Variante städtischer Nahrungsversorgung durch urbane Agrikultur.



(17.09.15) Hopfen auf Zielgerade
Cascade und Hallertauer Tradition haben ihre Doldenproduktion vollendet. Unsere handgepflückte Ernte lagert nun in absoluter Dunkelheit (denn nur so bleiben sie grün) und bei bester Belüftung zur Trocknung, um sie dann unserem Braumeister (Hopfenfänger) für eine neue Runde im Braukarrusell zu übergeben. Das Lager riecht bereits wie ein überdosierter Fruchtcocktail und wir sind ausgesprochen gespannt auf unsere neue Biersorte.



(10.09.15) Gemeinsam mit Dr Joachim Lohse, dem Bremer Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, und 30 geladenen Gästen veranstalten wir am 22.09. ein 'Farm-to-table' – Dinner auf der Gemüsewerft im Rahmen des 'BioStadt Bremen'-Vorhabens. Zusammen mit den Bremer ChefköchInnen Luka Lübke (jon-luk) und Marius Keller (Canova) inszeniert das KünstlerInnenkollektiv dilettantin produktionsbüro aus der Ernte ein vegetarisches Mehrgangmenü, das direkt vor Ort zwischen den Gemüsebeeten in Gröpelingen zubereitet und serviert wird.

Auch eine tolle Möglichkeit, sich über städtisches Gärtnern und urbane Landwirtschaft auszutauschen.



(05.09.15) Palmen auf Kurs
Während viele Sorten bereits klimatische Unlust verspüren, fangen andere erst jetzt richtig mit der Entdeckung von Wachstum an. Unsere 'Oldenburger Palmen' gedeihen prächtig - wie soll es hier im Norden auch anders kommen.




(27.08.15) Im Rahmen unseres Aktion Mensch geförderten, 2jährigen Vorhabens 'Social Farmers' und zusammen mit unseren Partnern Prinzessinnengarten, common grounds e.V., der Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis und Angela Ljiljanic soll es Menschen mit Behinderung ermöglicht werden, durch die Mitarbeit in Gemeinschaftsgärten an der Gesellschaft zu partizipieren. Tagungen und mehrtägige Workshops in den deutschen Ballungszentren München, Hamburg, Köln und Berlin informieren InteressentInnen über Erfahrungen, Praxis, Finanzierung, Nachhaltigkeitsstrategien und Partizipationskonzepte, die dann auf individuelle Situationen transferierbar werden. Mehrtägige Hospitationen im Prinzessinnengarten in Berlin-Kreuzberg vermitteln gärtnerische und partizipative Praxis eines bestehenden Gemeinschaftsgartens. Begleitend werden Lehrmaterialien und ein Buch erstellt.

Aktuelle Termine schon bald …hier…




(12.08.15) Im Rahmen der Bremer Aktionstage Ökolandbau veranstaltet der Verein SozialÖkologie e.V. am 18. September eine Radtour zur Gemüsewerft. Anmeldung unter Tel. 0421-3499077 oder info@verein-sozialoekologie.de. Treffpunkt mit Fahrrädern um 15:30 Uhr vor der ADFC-Radstation am Hauptbahnhof.




(11.08.15) We are happy: wir haben's wieder auf eine Speisekarte geschafft.



(22.07.15) Alles wächst wie bescheuert. Die Erste Welle ist geerntet oder steht kurz davor. Mehreren Sorten Kartoffeln, Brokkoli, Tomaten, Karotten, Hopfen, Bohnen, Erbsen, Rote Beete, Bohnen, Mangold und 'zig anderem Zeugs kann man gerade beim Wachsen zugucken. Die zweite Welle ist im Boden.



(14.07.15) Zusammen mit dem ApfelKULTURparadies empfingen wir 40 charmante Gäste an feiner Tafel und bei strahlender Sonne. Volkmar bruzzelte unser Gemüsewerft-Gemüse zu Feinkost und führte unsere motivierten TeilnehmerInnen durch die Last-Minute-Ernte. Das Open-Air-3-Gänge-Menü rundete den Abend kulinarisch ab. Im September wird reloaded.




(11.07.15) Besuch von unserem Nachbarn, dem ApfelKULTURparadies: der 'Naschkatzenclub' mümmelte sich durch die Werft. Die Klasse 2 der Grundschule Halmer Weg erntete heute (Riesen- und Mini-) Radieschen und Zucchinis. Trotz manch unvollständiger Zahnreihe wurde die Rohkost gleich mal vor Ort verputzt. „!Anke! Guck mal, ne Zucchini!“ oder „..iieh, da hat ja schon einer dran rumgegessen" (Anm.: wir tippen da auf Mäuse) waren die euphorischen Statements zwischen Hochbeet und Apfelbaum.




(08.07.15) Aus dem Beet direkt auf den Teller. 7 Kilometer mit dem Fahrrad. 2 entspannte GastronomInnen. So kann's gehen.

VIDEO CLICK …HERE…

Supported by BioStadt Bremen




(03.07.15) FARMING FOR DINNER: unser erster Liefertermin im Rahmen unseres BioStadt-Vorhabens. Als Produzent und Lieferant tasten wir uns langsam an unsere Doppel-Funktion heran. Erdbeeren, Rucola, Jungäpfel, japanischer und grüner Blattsenf, Colarauke, Epazote, Kopfsalat und (Mini-) Zucchini (mit Blüte) gingen an unsere beiden Partner-Gastros jon-luk und Canova. Wir waren baff als wir die 'Mal-eben-schnell-was-aus-dem-Zeugs-zusammengekocht'-Ergebnisse auf der Gabel hatten. Großes Küchen-Kino bei Mordsgeschmack.







(30.06.15) Unser Citygemüse wurde sachkundig inspiziert. Staatsrat Prof. Matthias Stauch (beim Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen), Claudia Elfers (Projektleiterin BioStadt), Luka Lübke (jon-luk) Marius Keller (Canova) und Anneli Käsmayr (dilettantin produktionsbüro) haben genau hingeschaut, was da so in Richtung Sonne wächst. Denn am Mittwoch ist es soweit: unser erster Liefertermin downtown. Herzlichen Dank an Anneli für das Bildmaterial.




„Dinner im Garten“

Zusammen mit unserem Nachbarn, dem ApfelKULTURparadies, veranstalten wir am 10. Juli (17:00 – 22:00 Uhr) unser erstes 3-Gänge-Menü an festlicher Tafel direkt im Garten an der Basdahler Strasse 11 in Gröpelingen. Unter freiem Himmel und in urbaner Naturkulisse landet das Citygemüse der Gemüsewerft direkt auf dem Teller aller Teilnehmenden. Farm-to-fork = <20 Meter. Ein Teil des Menüs wird von Volkmar – dem Koch des café brand- vorgekocht, ein Teil wird im Rahmen des Dinners von ihm -und zusammen mit den TeilnehmerInnen- frisch vor Ort geerntet und zubereitet. Dazu werden wir grillen. Ergänzt wird das Menü um 2 Sorten Hopfenfänger der Bremer Braumanufaktur, Rot- und Weisswein sowie weitere Getränke mit gärtnerischer Note. Eine Führung durch die Gemüsewerft ist Teil des Dinners. Sollte es regnen, haben wir mit einem schützenden Zelt vorgesorgt. Sollte es nicht regnen, werden wir lagerfeuern. Wir freuen uns auf Sie und Euch!

Teilnahmepreis: 15,00 € pro Person. Das Dinner ist auf maximal 30 Personen beschränkt. Reservierungen bis 08. Juli unter 0421 – 69 19 478 (Büro des café brand).



(19.06.15) Reichlich neue Presseberichte zur Gemüsewerft (…hier…).



(04.06.15) Noch 4 Sorten mehr, alles Bio-Tomaten: Baylee, Yellow Submarine, St. Pierre und Rotes Teufele.




(25.05.15) 76 Sorten sind im Boden, noch nicht die Welt aber immerhin viermal mehr als in der vergangenen Saison. Vom 'Special Interest' wie Colakraut fürs Jon-Luk (…hier…) und Rauke fürs Canova (…hier…) bishin zu 6 Sorten Kartoffeln u.a. für unser café brand (…hier…). Oder Hopfen – reloaded – für unseren Braumeister (…hier…). Der ist übrigens schon auf >2m, der aus 2014 auf >4m. In unseren Büros läuft parallel weiter die Anzucht für eine sukzessive Ernte. Noch kommen wir an die Computertastaturen.




(19.05.15) 25 Paletten – 25 Sorten. Unser aller Kompromiss zwischen Drang nach Vielfalt und Ernteminimalismus. Die Fertigstellung des VHS-Dachgartens schreitet dem großem Finale entgegen, gekrönt von einem Bildungs-Sahnehäubchen unserer BauherrInnen (Bremer Volkshochschule). Schon im Mai startet die Beschau, ab Juni/Juli die kursbezogene Gemüse- und Kräuterwilderei zahlreicher Kochclubs, ChutneyproduzentInnen und veganer BrotaufstrichfabrikantInnen. Nicht zu vergessen der hopfendoldenstibitzende Braumeister. Weidmannsheil.

Programmflyer (pdf …hier…)

Ausführliches Programm im WWW (…hier…)



(11.05.15) SAVE-THE-DATE

Am 13. Juli um 18:00 Uhr finden die Abschlussveranstaltungen der HfK-Kursangebote von dilettantin produktionsbüro 'KOCHEN UND REDEN I I: Fremdgehen in der Kunst – vom Schmecken ins Denken kommen' (…hier…) und Biba Bell 'CHOREOGRAPHING AN ARCHITECTURAL BODY' (…hier…) auf der Gemüsewerft statt.




(04.05.15) Wir freuen uns über unsere neue City-Liaison: mit Mitteln des Vorhabens BioStadt Bremen des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen (…hier…) erweitern wir auf der Gemüsewerft unseren Gemüseanbau. Ab sofort produzieren wir in 2015 und 2016 zusätzliche Erzeugnisse in Bioqualität für die zwei Bremer Gastronomien Jon Luk cuisine naturelle (…hier…) und Canova - Essen & Trinken in der Kunsthalle Bremen (…hier…). Unsere Docks sind somit pickepackevoll. Ein Teil der Ernte wird im Rahmen eines Gartendinners verwertet, künstlerisch umgarnt von Anneli Käsmayr (…hier…).




(27.04.15) Watch 'Northern Hallertau – the Construction Video' …hier…

Ale No. 2 ist aus. Mit viel Glück findet ihr's noch in dem einen oder anderen Regal oder in der einen oder anderen Kneipe. Fakt ist: unser Braumeister (…hier…) braucht Neues! Gesagt, getan: in unserem NORTHERN HALLERTAU (und übrigens auch im Dachgarten der Bremer Volkshochschule) -also dem wohl größten zusammenhängenden Hopfenanbaugebiet nördlich der Hallertau :-)- bahnen sich die Sorten 'Cascade' und 'Hallertauer Tradition' ihren Weg in Richtung Himmel. 100 von 100 haben mächtig ausgetrieben, keine Pflanze hat sich geziert. Wir nehmen das als verdammt gutes Zeichen. Wir geben Rankhilfe und hoffen, dass alle Pflanzen mit der Wegweisung einverstanden sind.




(24.04.15) Zusammen mit Anneli Käsmayr (…hier…) und ihrem Kurs 'KOCHEN UND REDEN II: Fremdgehen in der Kunst - vom Schmecken ins Denken kommen' (…hier…) bandeln wir im Sommersemester mit der Hochschule für Künste an. Was Geschmack mit Gedanke anstellt, und was wir damit zu tun haben, wird sich unweigerlich offenbaren.



(22.04.15) Vorsicht Regierungen: die Jugend wird infiltriert. Am Zukunftstag planieren wir schon mal präventiv die Jobs von morgen: 'Urban Food Supply Chain Manager', oder so. Namensmäßig muss man ja heutzutage modern rüberkommen.
















(13.04.15) Gerard lenkte unsere Agrarfracht souverän durch den Bremer Strassenverkehr. Mit maximal 17 km/h zwang er so manchen Verkehrsteilnehmer zur Findung eigener Langsamkeiten. Dies gelang bei weitem nicht Allen und die ein oder andere Hupe und der ein oder andere verstörte Blick liess auf verbleibende innere Unruhe schliessen.

Watch video …here…



(03.04.15) Tschetschen, Eriträer, Albaner, Syrer. Unsere internationale Crew vom Übergangswohnheim Nordstrasse. Kurze Fragen nach 'Where are you from?' und 'What's your name?' sowie eindeutiges Werkzeug reichten aus, um das Offenkundige zu synchronisieren: die Erde muss ins Eckige. 30 Hochbeete waren ruckizucki aufgebaut und zack waren 9 Tonnen Gartenerde drin. Wir danken unseren Auftraggebern, dem Internationalen Garten Walle (…hier…). Das gesamte Vorhaben wird finanziert vom Senator für Umwelt, Bau und Verkehr.








(02.04.15) Übergangswohnheim Nordstrasse:
...Hier... zum Video.




(28.03.15) Ohne Acker kein Gemüse: 500 Pflanzkörbe sind befüllt, 30 Tonnen Gartenerde wurden bisher angekarrt. So langsam bekommt's logistische Ausmasse und wir ziehen erneut unseren Hut vor allen, die so oder so schon in Landwirtschaft machen.



(24.03.15) Wir rooftoppen! Zusammen mit und im Auftrag der Bremer Volkshochschule (…hier…) realisieren wir einen mobilen Dachgarten auf dem Bamberger Hochhaus inmitten der Bremer Innenstadt. Mit einer Anbaufläche von etwa 110 Quadratmetern in wirklich großer Höhe wird urbane Landwirtschaft mit dem Lehrangebot der VHS verzahnt und animiert vielleicht weitere städtische (Flachdach-) Dachbesitzer zum grünen Daumen in exponierter Lage. Der Garten wird neben seinem ureigensten Zweck als Anbaufläche für Gemüse und Kräuter zudem Veranstaltungs- und Aufenthaltsort. Kochkurse mit selbstgezogenem Gemüse, Hopfen für Bierbrauseminare, die Kenntnis um Food Literacy oder Yogakurse mit Granatenfernblick in gärtnerischer Kulisse erweitern schon bald das Bildungsangebot der VHS.



(17.03.15) Im Auftrag des Internationalen Gartens Walle e.V. (…hier…) und mit Hilfe einer Finanzierung durch den Senator für Umwelt, Bau und Verkehr beginnen wir Ende März mit dem Bau eines mobilen Gemeinschaftsgartens am Übergangswohnheim Nordstrasse. Das Übergangswohnheim dient derzeit als Auffangbecken für etwa 120 Flüchtlinge aus Syrien und verschiedenen Balkanländern.



(14.03.15) Save-the-date: 30. und 31. Mai

Zusammen mit der Anstiftung (…hier…), Ab geht die Lucia (…hier…), dem Geheimen Garten (…hier…), Internationaler Garten Walle (…hier…) und Bay Watch (…hier…) richtet die Gemüsewerft einen Workshop für Gemeinschaftsgärten in Planung aus.

Wie baue ich einen Gemeinschaftsgarten/Interkulturellen Garten auf ?

Mehr Infos …hier…



(08.03.15) Wieviel geht wirklich rein? Wir haben's ausgemessen: THE CAPACITY-PLAN '15: knapp 1000 Pflanzkisten auf Dock 1 und 140 auf Dock 2. Im Vergleich zum Vorjahr werden wir die Pflanzmenge und Vielfalt dramatisch erhöhen und uns die kommenden 2 Jahre langsam an die Auslastungsgrenze herantasten.

Es gesellen sich dieses Jahr noch 100 Gästekisten hinzu, die auf ihre Reise zu unseren Komplizen downtown warten. Mehr wird da noch nicht verraten.



(04.03.15) 100 von 500 sind schon mal voll.



(26.02.15) Die Inkas hattens. Die Balinesen. Und wir jetzt auch. Unser 'Berg' kommt wohlwahr dramatisch niedriger daher und sein ästhetischer Schwung im Vergleich vielleicht etwas unorganischer. Nichtsdestotrotz hatte auch unsere Anhöhe einen Abhang, wohlgemerkt 'hatte'. Auf unserem Gelände fanden sich Tonnen von Gehwegplatten, das sind jetzt Abhangplatten.

„Eine Terrassierung (=Geländeform) ist eine Abstufung im Gelände. Erstens gewinnt man eine weniger stark geneigte Fläche für den Anbau, zweitens lässt sich die Bodenerosion durch abfließendes Regenwasser vermindern. Terrassiert werden vielfach Steilhänge, die sich ansonsten nicht bewirtschaften lassen.“ (wikipedia).



(18.02.15) Der Frühling naht, Strom kommt. Unser Bunker wird just verkabelt und die ein oder andere Lampe gibt sich bereits ihrem Sinn hin.
Die letzten 70 Jahre sah es -mehr oder weniger- so aus:
Video …hier…



(28.01.15) Der Naschkatzenclub macht's unsicher, unser Gemüse, schon bald. Künstlerische und nachhaltige Auseinandersetzung mit den Themen Umwelt, Natur und gesunde Ernährung für Kinder im Alter von 4-12, eine gemeinsame Veranstaltung mit dem benachbarten ApfelKULTURparadies und im Rahmen des art basic center Gröpelingen von Kultur vor Ort.



(26.01.15) Nachdem wir die Gemüsewerft nun komplett durchgesiebt haben, verlassen die wirklich letzten 10 Tonnen Bauschutt unser Gelände.



(21.01.15) So sehen sie aus, die Hintermänner und -frauen unserer tierischen Sachspende. Unser Dank gilt ihnen und der Erlebnisfarm Ohlenhof für 1,5 Tonnen kräftigstem Dünger.



(13.01.15) Kühlschiff – Hilfskreuzer – Minenschiff – Staatsyacht – Urbaner Garten, so sieht die transitionale Historie der 'Galeb' nach unserem Geschmack aus. Das 150m lange und 20m breite ehemalige Schiff von Jugoslawiens Staatschef Josip Broz Tito liegt wie ein vergangener Traum an der Mole von Kroatiens Hafenstadt Rijeka. Mittlerweile zum nationalen Erbe erklärt möchten wir es ab 2016 zusammen mit der Künstlerin Angela Ljiljanic (…hier...) im Rahmen der Bewerbung der Stadt Rijeka zur Kulturhauptstadt 2020 zum Gemeinschaftsgarten umfunktionieren. Kunst und Partizipation sollen inklusive Beschäftigungsumgebungen an Bord holen. 'Seaside Planters – a transitional maneuver on board of Tito's Galeb' lautet der Titel unseres Proposals.



(08.01.15) Wir buddeln weiter: nachdem unser großes Grundstück nun erschlossen ist, legen wir jetzt unsere Parzelle mit idyllischem Häuschen frei. 2 x Apfel, 1 x Birne, 2 x Pflaume. Und alles schön 'gebirgig'.



(09.12.14) Beharrlichkeit führt zum Ziel, wir können es bestätigen. Der Rest unseres Bunkerdaches ist freigelegt, 100 qm offen für noch mehr ess- und trinkbare Flora. Und betreten kann man ihn nun auch ohne Bergsteigerausrüstung. Steckdosen und Notbeleuchtungen sind in Arbeit, um unsere Pilzzucht über den Winter in die Wege zu leiten.


(28.11.14) 'Eingetopft': 100 Kisten = 100 x Hopfen



(24.11.14) Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Im Garten so oder so. Der eine Hopfen ist just in der Flasche, rollt schon die nächste Lieferung ins Haus. Der Hopfen ging weg wie geschnitten Brot und aus vormals zu wenig wird nun viel mehr. Wir verzehnfachen unsere Anbaumenge mit Cascades und Hallertauer Tradition und ergänzen den Reigen um Tettnanger, Perle und Saphir. Diese Woche ziehen sie in ihr winterliches Pflanzquartier ein.







(07.11.14) Making of Grünkohl:
...Hier... zum Video.




(06.11.14) Aus der Erde in den Topf – in 800 Metern

Das Große zu verstehen, setzt voraus, das Kleine aneinander zu reihen. Wie viele Pflanzen in einen Pflanzkorb? Düngen? Wie oft, und was bloss nur? Was springt dabei heraus? Und am Ende eine floristische Performance so schön, dass man sie garnicht essen mag. 52 Kisten mit 104 staubwedelhaften grünen Grazien. Grünkohl, Gekochtes aus der Friesenpalme, wie man sie hier so neckisch nennt. Donnerstag, 13.11.: unser Start in die Grünkohlsaison.



(02.11.14) Ale No. 2, 4.800 Liter in fast 15.000 Flaschen. Gröpelinger Hopfengeist überschwemmt das Bremer Stadtgebiet, ein Obolus fliesst zurück in unsere urbane Agrar-Idee. Das nicht genug zog der Schüttinger (www.schuettinger.de) nach, eine limitierte Abfüllung mit Gröpelinger Dolden gärt dem grossen Finish entgegen.

Ab 05.11. erhältlich und wer's trinken möchte:
http://www.bremer-braumanufaktur.de/­index.php?pid=5

Die schreibende und filmende Zunft zog mit. Der Weser Kurier (vom 25.09. und 02.10.) und der Bremer Anzeiger (vom 11.10.) berichteten. Ein buten & binnen -Beitrag zeigt, wie unser Hopfen im Brauseminar von Markus Freybler Verwendung findet.

Wer's lesen und sehen möchte:
http://gib-bremen.info/­urban_gardening_farming_gemuesewerft.php?WEBYEP_DI=6



(27.10.14)
Das Borsigplatz-Geschmacksarchiv: die feierliche Eröffnung - ein vollmundiger Erfolg!!!

Das Borsigplatz-Geschmacksarchiv war eine Geschmacksexplosion, gegen die sich wirklich niemand erwehren konnte. Die limitierte Auflage an Gelees, Konfitüren und Ölen, die neuerdings von den Bewohnern und Bewohnerinnen im Quartier selbst hergestellt werden, sind restlos ausverkauft und es wurde nicht nur EINE Nachbestellung aufgegeben. Einem Feinkostladen am Borsigplatz, mit den raffinierten Köstlichkeiten aus Petras, Heidis und Irenes,....... Küche, würde nix mehr im Wege stehen.

Auch das vom 'dilettantin produktionsbüro' (...hier…) erweiterte Borsigplatz - Geschmacksarchiv war ein heiß begehrtes Geschmackserlebnis und es verlieh der künstlerischen Verführung die nötige Priese Salz & Liebe. Hoffnungslos verliebt waren alle in den pompös gedeckten Tisch und das satte Grünkohlbeet von der Gemüserwerft aus Bremen, die als Gastgeschenk noch eine Runde Apfelmost aus eigener Herstellung ausschenkte und der Kinder und Erwachsene irgendwie milde stimmte.

(Text: …Angela Ljiljanic…)



(16.10.14) Seit Anfang Mai befreien wir unser Grundstück aus dem Dornröschenschlaf. Und wir haben unglaubliche 1.500 qm freigekrautet! Das letzten Quadratmeter, unser Bunkerdach, sind im Häckselfinish. Ganz hinten ein Gestrüpphaufen, so hoch wie der Himalaya. Lediglich der Grünkohl wartet noch auf seinen ersten Frost, der Rest ist bereits in Mägen gelandet. Irgendwie sind wir für dieses Jahr so gut wie fertig, wenn man denn von einem solchen Zustand in einem Garten überhaupt sprechen kann. Unsere Pflanzarena ist für die kommende Saison bestellt, Pflanzkästen und Gartenerde können sich die Aufbruchsnervosität schon jetzt kaum verkneifen. Und es werden Hunderte Pflanzkisten hineinpassen. Unser Dank gilt Rolf, Jenny, René, Sascha, Anke, Sophie, Matti, Lisa, Bernd, Alexander, Armin, Christian, Detlef, Jochen, Carsten, Britta, Volkmar, Georg, Cécile, Stefan, Johanna, Andrea, Heike, Lisa Marie, Walter, Regina, Katharina, Peter, Anton, Oliver, André, Marciel, Simon, David und Jörn, die sich unermüdlich durchgebuddelt und schlicht und ergreifend nicht aufgegeben haben. Tonnen-Dank an die Jungs von Knastgewächse.

Wir werden die kommenden Wochen dazu nutzen, unseren Bunker in einen Pilzsalon zu verwandeln. Wasser, Strom und Licht, all inclusive.



(13.10.14) „Urban Gardening: inklusives Wirkungspotenzial städtischer Gemeinschaftsgärten“ war das Thema der Tagung am letzten Mittwoch in Berlin. Über 50 TeilnehmerInnen besuchten die von common grounds e.V., der Gemüsewerft und dem prinzessinnengarten initiierten Veranstaltung. Nach einem generalistischen Vorwort (und der nachfolgenden Moderation) von Elizabeth Caldéron-Lüning (common grounds) berichtete Christa Müller (anstiftung) mit großer transdisziplinärer Reichweite über urbane Räume, Initiativen und Netzwerke. Es folgte Uwe Blumenreich (Aktion Mensch e.V.), dem es gelang, eine Brücke zwischen den Förderstrukturen der Aktion Mensch und dem Tagungsthema zu schlagen. Die Vorträge endeten mit der Vorstellung der Gemüsewerft als ein Beispiel dafür, dass soziale Träger nachhaltige Finanzierungs- und Betriebsstrukturen bei der Umsetzung urbaner Stadtgärten realisieren können. Die Mittagspause fand im prinzessinnengarten am Moritzplatz statt, gefolgt von einer Führung. Am Nachmittag drei Workshops: Elizabeth Caldéron-Lüning: Der öffentliche Raum als Integrationsfläche; Robert Shaw (prinzessinnengarten): Hürden und Hindernisse beim Aufbau eines Gemeinschaftsgartens; Michael Scheer (Gemüsewerft): Förderung, Finanzierung und wirtschaftliche Nachhaltigkeit. Die TeilnehmerInnen, die zum großen Teil aus sozialen Einrichtungen kamen, zeigten großes Interesse an der Nutzung urbaner Gärten sowohl als inklusive Sozialräume als auch inklusive Arbeits- und Beschäftigungsumgebungen.



(10.10.14) Es ist toll, wenn ein Garten bereits einen Obstbaumbestand hat. So auch der unsrige: wir fanden neben Pflaumen und Birnen 6 Apfelbäume mit passablen Wuchs vor. Schon fast kameradschaftlich schüttelten wir an ihnen herum und turnten durch ihnen hindurch, um der Gravitation auf die Sprünge zu helfen. Was uns auch verletzungsfrei gelang. 96 Liter Most mit einem Geschmack, der an Kindheit erinnert. Ab sofort erhältlich im café brand.



(26.09.14) Ale No. 2

Bier ist nicht gleich Bier. Geschmacksdifferenzierung auf höchstem Niveau war Trumpf, insbesondere, wenn zwei Bierbraumeister mit am Tisch sitzen und die urbane Ernte eines ganzen Jahres auf dem Spiel stand. So verschwanden 4 inhalierende Nasen sportlich in einer Vielzahl von Gläsern und selbst für Notizen war man sich nicht zu schade. Das Stück trocken Brot in between verhalf dem Geschmackssinn zu neuer Offenheit. So schlürfte es sich süffig durch 7 Ale-Variationen bis nach 2 Stunden gutachterlicher Konsens gefunden werden konnte. „So soll es sein“, empfahl das Gremium und ein neues Rezept war geboren.



(23.09.14) Seit Mai ranken unsere Hopfenpflanzen um die Wette und haben im ersten Pflanzjahr erstaunliche 5 Meter erklommen. Wie aus einer verborgenen Kommandozentrale gesteuert machten sie Anfang September alle plötzlich halt. Ein Umstand, der allgemeine Unruhe auslöste. Aber nicht musste: alle Energie ging ab sofort in die Doldenproduktion. Die sind jetzt fertig und wandern in den Hopfenfänger-Sud unseres Bierbraumeisters Markus Freybler.



(22.09.14) Unser Grünkohl ging wieder auf Reisen und diente diesmal der temporären Stadtmöblierung für den 'Autofreien StadTraum' am Utbremer Kreisel. In bester Nachbarschaft mit weidenden Kühen. Kuh und Grünkohl zeigten sich kaum irritiert und fast sah es aus, als sei es schon immer so gewesen. Wir haben uns gefreut, die autoumzingelte Grünfläche an vergangene Zeiten zu erinnern. Der Grünkohl entwickelte sich zum Sensorium, jede/r befühlte das ein oder andere Blatt professionell mit einer Mimik, wie man sie wohl sonst nur bei einer Weinverkostung auflegt.



(20.09.14) Kartoffelernte für das café brand: Blauer St. Galler (sehr hübsch) und Linda.



(17.09.14) Angebautes nimmt keine Rücksicht auf Unpässlichkeiten, möchte geerntet werden und droht ansonsten mit vertanen Chancen und schlechtem Gewissen. Diesem Lauf der Dinge haben wir uns verschrieben und nun haben wir den Salat in aller Doppeldeutigkeit. Der September hat es agrarökonomisch in sich, wir können es bestätigen. Nachdem man monatelang dem Wachsen mit großer Musse zusah, darf der Stadtgärtner auf der Zielgeraden nicht schwächeln. Gartentiming ist keine Frage des Terminierens, sondern das Ergebnis komplexer terrestrischer Vorgänge. Das Bild des Bauern, der mit den Händen in der Buxe allabendlich und mit letztem Tageslicht über seinen bestellten Acker schreitet: „Soll ich? Oder soll ich noch nicht?“

So erging es uns die letzten Wochen. Wahnsinn, wenn es geklappt hat, die Saat aufgeht und man das ganze tatsächlich essen oder trinken kann. War was zu viel? Oder warum war es zu wenig? Wir haben viel gelernt. Heute: Apfelernte. Gemostet wird Freitag.



(10.09.14) Die Motivationen, einen urbanen Stadtgarten zu betreiben, sind so vielfältig wie die Erscheinungsformen der Gärten selbst. Auf der Suche nach Gemeinsamkeiten, Unterschieden, Strömungen, Eigenheiten und Perspektiven haben wir mitte August das urbane Gartenprojekt 'Zdravamala' in Belgrad / Serbien besucht (www.facebook.com/zdravamala). Eine denkmalgeschützte Ruine direkt an der Save beherbergt Gemüse, Blumen, Menschen, Tiere und ständig wechselnde Kunstausstellungen und Events.

Der Name „Zdravamala“ ist ein Wortspiel bzw. eine Wortkreuzung zwischen dem Eigenschaftswort zdrav (gesund) und dem Namen des Viertels (Savamala). Seinem Namen getreu versucht das Zdravamala-Projekt zu einer neuen Atmosphäre im Savamala-Viertel beizutragen, um dadurch auch die Lebensqualität vor Ort zu verbessern. Das Spanische Haus wird zum Treffpunkt, an dem sich eine neue Dynamik von Nachbarschaftsengagement und Bürgerbeteiligung entwickeln kann. Am Projekt sind junge Designer, Gärtner und Einwohner des Savamala-Viertels beteiligt. Informationsveranstaltungen über urbane Ökologie und öffentliche Gesundheit ergänzen die Aktivitäten, die auch andere Interessengruppen in Savamala ansprechen und motivieren sollen. Zdravamala wird von der „Urban Incubator Association“ betrieben- einer non-profit NGO, die dem Goethe-Institut Belgrad entwachsen ist. Die Organisation widmet sich der Stadtentwicklung und Verbesserung der Lebensverhältnisse in heutigen Städten und fördert Wissenstransfer, Forschung sowie den Austausch von Ideen in den Bereichen Architektur, Urbanismus, Design, Kultur und Kunst. Der Urban Incubator bietet eine Plattform für unterschiedliche Projekte, die sich für Alternativen in der Stadtentwicklung, Quartiers-Aufwertung, Bürgerbeteiligung, kreative Interventionen und kulturelle Experimente für soziale Erneuerung einsetzen.

(Textpassagen partiell: www.goethe.de/ins/cs/de/bel.html)



(01.09.14) Die nächste Gemüse-Produktion hat unsere Docks verlassen und landete in den Mägen hungriger Gröpelinger. 3 Kilo Pesto ergab unsere erste (grüne und rote) Basilikum-Ernte und hatte einen passablen 'Raus-aus-Erde-und-rein-in-Kochtopf'-Transportweg von etwa 1 km.











(14.08.14) Wir legen unseren Bunker frei. 250 Quadratmeter im Souterrain. Wir beginnen mit Bohrungen für Strom, um sein dunkles Inneres zu erleuchten. Und für Trinkwasser, um den zukünftigen Durst unserer Pilze zu stillen. Obwohl Souterrain-Eingänge üblicherweise einladender aussehen, lässt sich doch ein Hauch pazifistischer Umnutzungsbehaglichkeit erahnen. Zumindest für uns. Gerade heute zwitscherte uns die Nachbarschaft, dass schon gleich nach Kriegsende die Räume zur Produktion von Vogelkäfigen (naja...) und Imkerbedarf (!) genutzt wurden. Wir sind also nicht die ersten in der Umnutzungskette.










(12.08.14) 51 Kisten mit je 2 Pflanzen Grünkohl. Wobei man hier in Bremen ja von Braunkohl spricht, was so auch nicht ganz richtig ist (siehe wikipedia). Wir wappnen uns für die winterliche 'Braun'kohlsaison und pfeifen auf pflanzentaxonomische Spitzfindigkeiten.












(04.08.14) Man könnte meinen, die Zucchini hätte den Fahrtwind genossen. Zumindest sah es so aus, als ob sie ihre Blätter hin- und herwarfen, wie sonst nur Filmdivas in teuren Cabrios an der Cote d'Azur. Dank schwerem Gerät unserer treuen Helfer im freiem Vollzug und bei sehr, sehr langsamer Reisegeschwindigkeit landete eine Pflanzkiste nach der anderen im sicheren Hafen der Gemüsewerft. Wir stillten ihren Durst und freuten uns alle zusammen, dass wir uns wiederhaben. Bienen und Schmetterlinge fielen über marokkanische Minze und alles andere Blühende her.











(29.07.14) Wir haben einen Zaun und wir haben Wasser. Unserem Gemüse haben wir es schön gemütlich gemacht und morgen tritt es seine erste echte Reise an. Es lässt sich noch ein wenig den Fahrtwind um die Nase wehen, bevor es seinen Zielhafen erreicht.

Tomorrow: 120 Kisten Kartoffeln und 64 Kisten Salat, Minze und dies und das verlassen das Fort Knox unseres Gastgebers Knastgewächse. Adé und tausend Dank.












(25.07.14) Wenn aus einer Idee ein Mittagessen wird. Unsere erste Ernte landete auf der Gabel.








SAVE THE DATE

Tagung am 08.10.2014 in Berlin-Kreuzberg

Urban Gardening: inklusives Wirkungspotenzial städtischer Gemeinschaftsgärten

Veranstalter
Common Grounds e.V. (Berlin), Gemüsewerft (Bremen) und Prinzessinnengarten (Berlin)
In Zusammenarbeit mit Union Sozialer Einrichtungen gGmbH (Berlin)

Mit Dr. Christa Müller (anstiftung & ertomis gGmbH, München), Uwe Blumenreich (Aktion Mensch e.V., Bonn), Elizabeth Caldéron-Lüning (Common Grounds e.V.) und Michael Scheer (gGesellschaft für integrative Beschäftigung mbH, Bremen).

Hintergrund
Der urbane Gemeinschaftsgarten bietet Sozialisations-, Erholungs-, Lern- und nicht zuletzt biologische und kulturelle Diversitätsräume. Im Rahmen der Freien Wohlfahrtspflege schaffen Gemeinschaftsgärten darüber hinaus inklusive Sozialräume und bieten in diesem Zusammenhang freizeit-, beschäftigungs- und arbeitsorientierte Interaktionsräume für Menschen mit und ohne Behinderung direkt im Quartier. Gemeinschaftsgärten können wichtige Impulse zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention setzen. Es gilt, dass Interesse für das Thema 'Urban Gardening' bei Trägern der Freien Wohlfahrtspflege zu wecken, die bspw. Beschäftigungsgelegenheiten für Menschen mit eingeschränkter Erwerbsbefähigung oder Wohnbetreuungsangebote für Menschen mit Behinderungen anbieten. TeilnehmerInnen der Tagung sollen die Potenziale von Gemeinschaftsgärten näher gebracht, praktische Beispiele erläutert und Finanzierungsmöglichkeiten aufgezeigt werden.

Neben 3 Vorträgen am Vormittag werden wir in der Mittagspause den Prinzessinnengarten besuchen. TeilnehmerInnen erhalten eine Führung durch den Garten am Moritzplatz. Am Nachmittag sind 3 Workshops geplant.

Anmeldung
Teilnahmegebühren stehen noch nicht ganz fest, werden jedoch bald bekannt gegeben. Wer sich dennoch bereits jetzt anmelden möchte, kann dies per Mail bei Elizabeth Caldéron-Lüning tun:

ecl@common-grounds.net

Das Programm, Informationen zum Veranstaltungsort und konkretes Anmeldeprozedere folgt schon bald.








(04.07.14) Wir haben 80 Meter alten und defekten Zaun freigelegt und abgebaut. Nächste Woche bekommen wir dank unserer Sozialen Stadt - Förderung einen neuen und unsere 184 Pflanzkästen kommen ihrem Umzug einen gewaltigen Schritt näher.











(12.06.14) Wir haben unsere essbare und trinkbare Artenvielfalt dramatisch erhöht. Nochmal 6 Tonnen feinste Gartenerde füllen nun 64 weitere Pflanzkisten. Hinzugekommen sind Zucchini, Thymian, (Rotes) Basilikum, Kohlrabi, Petersilie, Roter und Grüner Frisée-Salat, Frisée-Eisbergsalat, Stangensellerie, Rucola, Wirsingkohl, Rotkohl und Marokkanische Minze. Unsere Kartoffeln gedeihen prächtig, der Blaue St. Galler hat derweil Linda klar abgehängt. Wir werden sehen, wer unter der Erde am Ende die Nase vorne hat.









(04.06.14) Es läuft.







(02.06.14) Die Gemüsewerft in der Presse: in der vergangenen Woche sind eine Reihe von Artikeln sowie ein Fernsehbeitrag erschienen. …Hier… mehr.







(21.05.14) 'Tettnanger', 'Cascade', 'Saphir' und 'Hallertauer Perle'. Vier der weltbesten Hopfensorten schlagen nun ihre Wurzeln auf der Gemüsewerft. Saphir zählt zu den hochfeinen Aromahopfen und ist sehr beliebt bei Pils und hellen Bieren. Cascade ist eine US amerikanische Züchtung und der beliebteste Hopfen in der kreativen Craftbrewer-Szene. Er liefert fruchtige Aromen von Litschi, Grapefruit und Zitrus. Besonders geeignet ist dieser Hopfen für amerikanische Ales, India Pale Ales, Witbier und Porter. Der Tettnanger ist ein traditioneller europäischer Lagerbierhopfen, der überwiegend in der Gegend von Tettnang am Bodensee angebaut wird. Er zählt wie die Hallertauer Perle zu den besten deutschen Aromasorten und gibt Bieren einen vollen und fruchtigen Geschmack.










(16.05.14) Markus Freybler braut Bier. Ein besonderes Bier für Bremen. Bier mit Bremer Zutaten. Und sein 'Hopfenfänger' braucht Hopfen, der jetzt auf der Gemüsewerft angebaut wird. Wir haben bereits wilden Hopfen auf unserem Areal gefunden, anscheinend fühlt er sich hier ganz wohl. Im September soll die erste Ernte ihren Weg in die Flasche finden (...hier…). Welcome on board Markus!








(14.05.14) 120 Pflanzkisten fertig befüllt mit Kartoffeln. 'Blauer St. Galler' und 'Linda' wird unsere Ernte sein. Bei reichlich Wasser erblickt unsere Saat in der ehemaligen Jugendvollzugsanstalt schon bald das Licht – so sicher wie das Gold in Fort Knox. Bis zur Umsiedelung auf die Gemüsewerft gewährt uns unser Partnerprojekt Knastgewächse (Förderwerk Bremen GmbH) temporäres Pflanzasyl.







Gartentag #5 (Mittwoch 14.05.) Heute wird es aufregend: wir pflanzen bei unserem Kooperationspartner Knastgewächse (www.knastgewaechse.de) in der ehemaligen Jugendvollzugsanstalt in Oslebshausen. Bis etwa 10:00 Uhr bekommen wir 6 qm Gartenerde geliefert, die wir mitsamt dem Saatgut in etwa 130 Pflanzkisten einbringen. Wir treffen uns um 10:00 Uhr auf der Gemüsewerft und werden dann gemeinsam zur ehemaligen JVA (Carl-Krohne-Str. 31) fahren. Oder ihr kommt direkt vorbei: Carl-Krohne-Str. 31, das Tor passieren, erste rechts und dann am Ende des Weges. Wer Lust hat, mitzuwirken und nebenbei noch das interessante Projekt unseres Kooperationspartners anzuschauen, kann gerne vorbeikommen.


(10.05.14) Wir freuen uns sehr über eine Förderung durch die Bürgerstiftung Bremen! Im Rahmen des Förderschwerpunktes 2014 (=BürgerInnenbeteiligung) würdigt der Vorstand die Gemüsewerft mit ihrem inklusiven Ansatz. Herzlichen Dank an Dr. Peter Beier und dem gesamten Stiftungsvorstand.









(08.05.14) Gartentag #4: Video:
...Hier... zum Video.
















(07.05.14) Der 4. Gartentag am Mittwoch…...








(30.04.14) Der 3. Gartentag: mehr als 100 Quadratmeter gierschfreie Zone! Dank der tatkräftigen Unterstützung zahlreicher HelferInnen ist unsere sonnigste Gartenecke bald nutzbar. Obwohl die Erde dunkel und voll von Regenwürmern ist, steht es noch aus zu prüfen, ob der städtische Boden toxine Überraschungen birgt. Obwohl dies recht unwahrscheinlich ist, werden wir zunächst in Hochbeeten anbauen.















































(17.04.14) Unser '1.-Gartentag-Video':
...Hier... zum Video.










(16.04.14) Unser 1. Gartentag war toll.Die Sonne spielte uns in die Karten. Eine Schar von HelferInnen packte zu und dem Gartenzweck wurde erstes Leben eingehaucht. Wir freuen uns sehr über unsere fleissigen MitstreiterInnen und schauen der kommenden Woche mit Freude entgegen.







(16.04.14) Der 1. Gartentag war toll. Demnächst Impressionen.





(08.04.14) Mit Hilfe der anstiftung & ertomis - Förderung schaffen wir unseren 20-Fuss Seecontainer an. Liefertermin: Mittwoch, 16.04.






(04.04.14) Die Gemüsewerft ist ein Gemeinschaftsgarten und eine urbane Landwirtschaft. Ein Teil der Gesamtfläche ist nun geöffnet zur freiwilligen oder ehrenamtlichen Mitarbeit und InteressentInnen können an der Planung, am Aufbau und dem Betrieb des Gemeinschaftsgartens partizipieren. Immer Mittwochs können freiwillige Helferinnen und Helfer vor Ort mitwirken. Neben der Mitarbeit an festen Gartentagen besteht auch die Möglichkeit, einzelne Tätigkeitsbereiche oder Projekte eigenverantwortlich durchzuführen, und dies auch außerhalb der Gartentage. Aber es soll nicht nur gemeinsam und urban gegärtnert werden. Das Urban Gardening - Vorhaben möchte sich als Diskussionsforum für gesellschaftspolitische und lebensumweltbezogene Themen etablieren. Die Gemüsewerft möchte geistigen Raum für alle Arten von kulturellen, künstlerischen und wissenschaftlichen Ideen bieten.

Es gibt unglaublich viel zu tun. Das Gelände ist lange vernachlässigt worden und noch in einem stark verwilderten Zustand. Dazu vermüllt. Das soll sich nun ändern. Bevor wir mit der Bepflanzung beginnen können, müssen folgende Tätigkeiten in Angriff genommen werden:

- Müll, Bauschutt und Verbuschung beseitigen
- vorhandene Baumaterialien zur Wiederverwertung sortieren
- Kompostplatz herrichten
- Platz für den See-Container herrichten
- Zaunbewuchs beseitigen

Wir haben eine kleine Menge an Gartenwerkzeugen, die vielleicht nicht für alle ausreicht. Es wäre toll, wenn InteressentInnen Gartenwerkzeuge mitbringen könnten:

- Pflanz- / Rodehacken
- Harken
- Pflanz- / Hecken- / Astscheren
- Spaten
- Eimer
- Äxte

An folgenden Terminen sind die nächsten Gartentage (immer Mittwochs, 10-17:00 Uhr):
16.04.
23.04.
30.04.
07.05.

InteressentInnen können sich telefonisch unter 6919478 oder verwaltung@gib-bremen.info melden.

Dazu ein Stellenangebot:
Zum 01.05.2014 suchen wir eine Gärtnerin oder einen Gärtner (oder ähnliche Qualifikation) mit 25 Stunden wöchentlich für unsere urbane Landwirtschaft. InteressentInnen können am 1. Gartentag das Gelände gerne besichtigen.

Schriftliche Bewerbungen bitte an:

Gesellschaft für integrative Beschäftigung mbH
Gröpelinger Heerstr. 226
28237 Bremen



(04.04.14) 5-jährige Förderung durch die Aktion Mensch e.V.: zum 01.05.2014 suchen wir eine Gärtnerin oder einen Gärtner (oder ähnliche Qualifikation) mit 25 Stunden wöchentlich für unsere urbane Landwirtschaft.








Im Juni und Juli veranstaltet die Bremer Volkshochschule zusammen mit Sonia Schadwinkel 'Urban Sketching' Kurse auf der Gemüsewerft.




(28.03.14) Wir freuen uns über eine Förderung durch die Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis. Für unseren Gemeinschaftsgarten können wir u.a. einen Seecontainer und 25 qm Gartenerde anschaffen.







(10.01.14) Unser nutzbares Grundstück wächst noch einmal: hinzu kommt eine kleine benachbarte Parzelle mitsamt Gebäude und kleinem Obstbaumbestand.



(30.12.13) Wir freuen uns erneut über eine Soziale Stadt - Förderung. Die große Fördersumme versetzt uns in die Lage, alle (Um-/Aus-)Bauarbeiten ausführen zu lassen, um die Gemüsewerft in eine Arbeitsstätte umzufunktionieren.




(03.12.13) Mit Hilfe unserer Globalmittelförderung konnten wir heute schreddern: 1,5 Stunden komprimiert auf 1,5 Minuten ...Hier... zum Video.





(28.11.13) Neben Austernseitlingen möchten wir ebenso Shiitake-Pilze anbauen. Da diese optimal auf Baumstämmen wachsen, haben wir uns schon einmal einen kleinen Vorrat angelegt.






(14.11.13) Unsere Globalmittel - Förderung haben wir in die Tat umgesetzt: unser erstes Werkzeug, um die Gemüsewerft von Verbuschung und Müll zu befreien.


(04.11.13) Wir freuen uns über eine Globalmittel - Förderung durch den Beirat Gröpelingen. Mit diesen Mitteln können wir Werkzeuge wie Schubkarren, Spaten usw. anschaffen.



(30.09.13) Zusammen mit Elizabeth vom Prinzessinnengarten erläutern wir den Ist-Stand der Gemüsewerft und planen eine gemeinsame Tagung für Mitte 2014 in Berlin zum Zusammenspiel urbaner Gärten und sozialer Beschäftigungsträger.




(24.09.13) Heute haben wir unsere Baugenehmigung erhalten. Feuerwehr, Bau- und Umweltbehörde, Hauptgesundheitsamt, Veterinäramt und einige mehr stimmen den Umbau- und Nutzungsplänen der Gemüsewerft zu.





(16.08.13) Er ist raus: unser Antrag auf Baugenehmigung. Um das Gelände und den Bunker für unsere Zwecke zu nutzen, sind einige Sanierungs- und Umbauarbeiten notwendig.



(16.08.13) Unser Dreiminüter zeigt: alles fängt irgendwann mal irgendwie an. Obwohl noch nicht viel urbaner Garten zu sehen ist, laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. ...Hier... zum Video.




(11.08.13) Heute besuchten uns die Beiräte West und Woltmershausen sowie MitarbeiterInnen des Ortsamtes Neustadt-Woltmershausen im Rahmen einer stadtteilübergreifenden Fahrradtour. Wir haben das Konzept und den Entwicklungsstand unserer Gemüsewerft vorgestellt.




(12.07.13) Wir dürfen uns erneut über einen Zuschuss freuen: Die Aktion Mensch fördert Planungsaktivitäten zur Konkretisierung unserer Gemüsewerft. In unserem geplanten Urban Garden sollen Menschen mit Behinderungen eine regelmäßige Arbeit finden.

(21.06.13) Heute hat uns Rainer Hubatsch beraten. Rainer baut seit Jahren professionell Pilze an und hat unseren Tiefbunker unter die Lupe genommen, der sich sehr gut für den Anbau von bspw. Austernseitlingen eignen würde. Zusammen haben wir Verfahrensweise, Investitionsbedarf und voraussichtliche Erntemengen ausgelotet.




(02.06.13) Im Rahmen des 2tägigen Kongresses 'Urban Gardening' in Bremen ging eine Exkursion auch zur Gemüsewerft. Etwa 20 fahrradfahrenden InterestInnen haben wir unser Konzept vorgestellt.




(15.05.13) Unser Zwischennutzungsvertrag mit Immobilien Bremen als Inhaberin des Tiefbunkers. Wir können nun jederzeit den Bunker betreten, um Vermessungen vorzunehmen und andere bauliche Maßnahmen planerisch abzustimmen.



(13.05.13) Wir freuen uns über eine Soziale Stadt - Förderung. Zusammen mit unserem Architekten Rainer Podszun können wir nun ermitteln, welche Schritte und Investitionen notwendig sind, um unseren Tiefbunker und Garten in eine Arbeitsstätte umzufunktionieren.


Im Oktober 2012 besuchen uns Elizabeth Caldéron-Lüning und Elena Brandes vom Prinzessinnengarten (Berlin-Kreuzberg). Gemeinsam besichtigen wir unser avisiertes Areal und besprechen die (Un-)Möglichkeiten der Umsetzung eines Urban Garden.
 
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