Gemüsewerft - unser Gartenbaubereich

Von 20 – +2.000 qm. Auf einer Brache, einem Dach oder einem Schiff. In einer Firma, in der Schule oder in einer Kindertagesstätte. Auf fast jeder städtischen Fläche kann -temporär oder dauerhaft- Gemüse angebaut werden. Städtische Nutzgärten können einen Teil des urbanen Nahrungsbedarfs abdecken. Sie tragen zur landwirtschaftlichen Kompetenzbildung bei und werten urbane Lebensräume nicht nur kulturell sondern auch insbesondere ökologisch auf. Übrigens nicht nur für dessen menschliche BewohnerInnen.



Die Gemüsewerft baut städtische Nutzgärten für Dritte. Dies sind häufig KundInnen, die sich mit dem Garten stark identifizieren und beim Bau und der Pflege selbst involviert sein möchten. Entweder als Privatperson oder als MitarbeiterIn einer Institution, die mit ihren Angestellten einen Garten angelegt haben. Die gemeinsame Auswahl der Nutzpflanzen, Wässern, Pflege und Ernte ist dabei Teil eines partizipativen Prinzips, das die Mitarbeiterschaft auf neue Art und Weise zusammenschweissen kann. Der fertige Stadtgarten kann dabei auf vielfältige Art und Weise genutzt werden: als Pausen- bzw. Aufenthaltsraum, als Ort der Begegnung, Klassenzimmer, Beschäftigungsstätte oder für kulturelle, politische oder edukative Veranstaltungen. Und natürlich immer für seinen ureigensten Zweck: als Herstellungsort für selbst erzeugte Lebensmittel. Unsere Gemüsewerft nutzen wir für viele dieser Zwecke. Wir zeigen unten Beispiele von bereits umgesetzten Gartenbauvorhaben.

Ein großes Problem städtischer Böden sind dessen zumeist unbekannte Historien und die hohe Wahrscheinlichkeit, dass sie toxikologisch belastet sind. Wir haben uns auf den Bau mobiler Hochbeete spezialisiert und gehen somit diesem Problem aus dem Weg. Und sollte ein Gartenbesitzer mal umziehen, zieht der Garten einfach mit um.

Sollten Sie sich für einen eigenen Garten interessieren, rufen Sie uns an:
0421 – 69 19 478



(Fertigstellung: April-Mai 2015) Zusammen mit und im Auftrag der Bremer Volkshochschule (…hier…) realisieren wir einen mobilen Dachgarten auf dem Bamberger Hochhaus inmitten der Bremer Innenstadt. Mit einer Anbaufläche von etwa 110 Quadratmetern in wirklich großer Höhe wird urbane Landwirtschaft mit dem Lehrangebot der VHS verzahnt. Der Garten wird neben seinem ureigensten Zweck als Anbaufläche für Gemüse und Kräuter zudem Veranstaltungs- und Aufenthaltsort. Kochkurse mit selbstgezogenem Gemüse, Hopfen für Bierbrauseminare, die Kenntnis um Food Literacy oder Yogakurse in gärtnerischer Kulisse erweitern das Bildungsangebot der VHS. Bau und Pflege des Gartens ist Teil einer Teambuilding-Maßnahme. Die Beteiligung von MitarbeiterInnen (und gegebenenfalls KursteilnehmerInnen) generiert Identifikation mit dem Gartenvorhaben.







(11.04.15) VHS-Dachgarten:
...Hier... zum Video.









Flyer mit anteiligem Bildungsprogramm
(pdf ...hier…)



(Fertigstellung: März 2015) Im Auftrag des Internationalen Gartens Walle e.V. (…hier…) und mit Hilfe einer Finanzierung durch den Senator für Umwelt, Bau und Verkehr haben wir einen mobilen Gemeinschaftsgarten am Übergangswohnheim Nordstrasse gebaut. Das Übergangswohnheim dient als Auffangbecken für Flüchtlinge aus unterschiedlichsten Ländern. Der Garten erhöht die Aufenthaltsqualität, bindet die BewohnerInnen ein und schafft Schnittstellen für Begegnung, Kommunikation und Selbstversorgung.







(02.04.15) Übergangswohnheim Nordstrasse:
...Hier... zum Video.



 
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